Stadtquartier NeckarPark
Stuttgart-Bad Cannstatt

Stadtquartier NeckarPark

Erschließung eines neuen Wohn- und Gewerbegebiets

ThemaStadtentwicklung
Zeitraumfür Beteiligung: fortlaufend
vsl. Umsetzung bis 2025
Zielgruppealle Stuttgarterinnen und Stuttgarter

informelle Beteiligunginformelle Beteiligung
offen
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Bürgerbeteiligung NeckarPark

Fortlaufend

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind jederzeit zum Mitmachen eingeladen und dazu, ihre Anregungen und Vorstellungen einzubringen. Die Gemeinwesenarbeit Veielbrunnen - Neckarpark koordiniert die Veranstaltungen und Workshops der Bürgerbeteiligung im Bestandsgebiet Veielbrunnen und im neuen Areal NeckarPark. Der Stadtteiltreff Veielbrunnen ist zentrales Forum dieser offenen Bürgerbeteiligung.

offen
Fortlaufend
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  • Ein Sportzentrum soll im Neckarpark auf Q22 entstehen

    Im Rahmen des Erschließungsprojekts Neckarpark wird das Grundstücksquartier 22 (Q22) mit einem Sportzentrum bebaut. Zu den vorgesehenen Einrichtungen für den Vereins- und Leistungssport gehören eine zweiteilige Sporthalle, eine Judohalle und ein Beachzentrum. Für eine zusätzliche Squashhalle besteht eine Option. Dies hat der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 23. Juli beschlossen und dem Raumprogramm mit einer Programmfläche von rund 4.000 Quadratmetern zugestimmt.

    Das für den Bau des Sportzentrums vorgesehene Baufeld Q22 liegt unmittelbar neben der gemeinsamen Sportanlage der Vereine ESV Rot-Weiß Stuttgart und VfL Stuttgart sowie den Stützpunkteinrichtungen für den Leistungssport. Die geplanten Einrichtungen sind für den Leistungs- und Spitzensport zu 60 Prozent, aber auch für Schul-, Vereins- und Freizeitsport zu 40 Prozent vorgesehen. Entsprechende Belegungspläne werden noch ausgearbeitet.
    Aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Mercedes-Benz Arena ist eine Fertigstellung des Sportzentrums vor der EM 2024 zwingend erforderlich. Dies soll mit dem folgenden Zeitplan gewährleistet werden: Der Projektbeschluss soll im Februar 2021 erfolgen, der Bauantrag anschließend gestellt werden. Es folgt der Baubeschluss im Juni 2022, der Baubeginn dann sofort im darauffolgenden Juli. Im Januar 2024 schließlich ist die Fertigstellung des Bauprojekts vorgesehen.

    Das Sportgebiet Neckarpark ist das größte in Stuttgart. Hier befinden sich die großen Veranstaltungsstätten und zentrale Leistungseinrichtungen.
     
  • Gemeinderat verabschiedet Grundsatzvorlage

    Der Neckarpark ist mit seinen 48 Hektar Fläche das derzeit größte Stadtentwicklungsprojekt Stuttgarts. Hier wird ein neuer urbaner Stadtteil mit Modellcharakter für mehr als 2.000 Bewohnerinnen und Bewohner geplant. Dabei sollen zukunftsfähige Bildungs-, Klima-, Energie- und Mobilitätskonzepte zum Tragen kommen, und es wird eine Vielfalt an Grundstücksvergabe-, Träger- und Bauformen sowie nachbarschaftlich gestaltbaren Wohnumfeldern angestrebt.
     
    Neben der klassischen Wohnbauförderung sollen so auch gemeinschaftliches und sozialorientiertes Bauen in Baugemeinschaften sowie Wohnbauinnovationen im Hinblick auf flächeneffizientes Bauen ermöglicht werden. Die Partner des "Bündnisses für Wohnen" haben bei der Grundstücksabgabe die Wahl zwischen Erbbaurecht und Kauf. Der Grundsatzvorlage zu Programm und Vermarktung der zur Verfügung stehenden Baufelder hat der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 29. Juli zugestimmt.
     
    Dabei stehen die Baufelder Q2a, Q3a und Q6 im Geltungsbereich des Bebauungsplans Reichenbachstraßen (Ca 283/1) nach Rechtskraft des Umlegungsverfahrens voraussichtlich ab dem Jahr 2021 zur Verfügung. Im Geltungsbereich des Bebauungsplans Am Zollamt (Ca 283/5) sind die Baufelder Q14.1, Q16.1, Q17 und Q18 nach dem Satzungsbeschluss des Bebauungsplans voraussichtlich ab 2022 verfügbar, die Felder Q11/11.1, Q12, Q13, Q13.1, Q14, Q15, Q15.1 und Q17.1 voraussichtlich ab 2023. Aufgrund der Lärmschutzfunktion ist die Bebauung der entsprechenden Quartiere Q14.1, Q16.1, Q17 und Q18 vorrangig.

    Die konkrete Vermarktung der nicht für das "Bündnis für Wohnen" vorgesehenen Grundstücke erfolgt erst aufgrund eines späteren Grundsatzbeschlusses zur städtischen Bodenpolitik im November 2020. Bei Flächen, auf welchen die Option Kauf oder Erbbau verbleibt, wird ein Vorkaufsrecht vorgesehen.
     
  • Wärme aus Abwasser: Zwei Pufferspeicher sichern Versorgung

    BildbeschreibungDer Pufferspeicher wird in die künftige Energiezentrale des NeckarParks eingehoben. Foto: Ferdinando Iannone
    BildbeschreibungDer Pufferspeicher wird in die künftige Energiezentrale des NeckarParks eingehoben. Foto: Ferdinando Iannone
    Die Landeshauptstadt Stuttgart treibt die Energiewende voran: Die Versorgung mit Wärme ist hierbei ein wichtiges Thema. Zur Sicherung der Wärmeversorgung des NeckarParks sind am Mittwoch, 11. September 2019, zwei Pufferspeicher aufgestellt worden.

    Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, sagte: "Die Anlagen speichern Warmwasser und sorgen so für Flexibilität bei der Wärmeversorgung. Sie sind zwei Meilensteine für unser Energiekonzept im Neckarpark. Es ist zurecht viel beachtet, weil Abwasser die Hauptquelle für die Wärmeversorgung ist."

    Die Pufferspeicher sind etwa sechs Meter hoch und wiegen über 13 Tonnen. Ein Schwertransport hat sie in der Nacht nach Stuttgart-Bad Cannstatt gebracht. Mit zwei Autokränen wurden sie in die Energiezentrale des NeckarParks eingehoben.

    Insgesamt fassen die Speicher 115 m³ Warmwasser. Dies entspricht etwa 1.000 gefüllten Badewannen. Wird mehr Wärme produziert als benötigt, können die Warmwasserspeicher sie aufnehmen. Die gespeicherte Wärme wird dann vorrangig verwendet, um die Zuschaltung zusätzlicher Wärmeerzeuger zu verzögern. "Das verbessert das Betriebsverhalten der Wärmeerzeuger, sie sind effektiver und länger haltbar", so Pätzold.

    Der Neckarpark gilt als Vorzeigeprojekt zur Umsetzung der Energiewende in Stuttgart. Die ersten Gebäude des Stadtquartiers wurden jüngst gebaut. Insgesamt entsteht auf einer Fläche von 25 Hektar Wohnraum für mehr als 2.000 Menschen: 850 Wohnungen, sowie Gewerbeflächen, Parks, Plätze und Straßen, außerdem Spielflächen, ein Sportbad und Habitate für geschützte Arten gehören zum Quartier.

    Ein zukunftsorientiertes Energiekonzept wurde für das neu entstehende Stadtquartier entwickelt. Solarenergie und vor allem Abwasserwärme sind zentrale Bestandteile: Erhöhter baulicher Wärmeschutz und lokale Nutzung von Wärme aus Abwasser über ein Nahwärmenetz sorgen für eine nahezu klimaneutrale Heizenergieversorgung. Auch Bauherren werden zur Nutzung von Photovoltaik und extensiver Dachbegrünung verpflichtet.
     
  • Ihr Ansprechpartner zum Vorhaben

    Susanne Wehle-Faiß
    Amt für Stadtplanung und Wohnen
    Telefon: (0711) 216-20144
     
    Anschrift:
    Landeshauptstadt Stuttgart
    Amt für Stadtplanung und Wohnen
    Eberhardstraße 10
    70173 Stuttgart
     
  • Ihre Ansprechpartner für allgemeine Fragen zum Beteiligungsportal

    Jan Minges
    Abteilung Kommunikation
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    Mail:        stuttgart-meine-stadt@stuttgart.de

    Oliver Seibold
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    Landeshauptstadt Stuttgart
    Abteilung Kommunikation
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