Der Bismarckplatz ist als Teil des Sanierungsgebiets Stuttgart 28 für eine Umgestaltung vorgesehen. Foto: Stadt Stuttgart
Stuttgart-West

Sanierung des Bismarckplatzes

Ideensammlung und Interessensabfrage zur Neugestaltung

ThemaStadtentwicklung
Zeitraum für Beteiligung: seit 28.09.15
vsl. Umsetzung: bis Ende 2021
ZielgruppeAlle Stuttgarterinnen und Stuttgarter

informelle Beteiligunginformelle Beteiligung
offen

Bürgerinnen und Bürger bei Verkehrsversuch gefragt

Die Umgestaltung des Bismarckplatzes ist das wichtigste Projekt des Sanierungsgebiets Stuttgart 28 -Bismarckstraße-. Im Westen gibt es zu den Plänen viel Zustimmung, aber auch Skepsis. Deshalb sollen die Auswirkungen der geplanten Veränderungen in einem Verkehrsversuch vorab geklärt werden. Hierzu werden die geplanten, baulichen Maßnahmen provisorisch hergestellt, und es wird während dieser Versuchsphase geprüft, wo die Planung noch angepasst werden muss. Außerdem wird untersucht, ob die Planung Auswirkungen auf Lärmschutz und Luftreinhaltung hat.
 
Der Verkehrsversuch wird am 21. November 2020 (Samstag) beginnen und drei Monate dauern. Nach der anschließenden Evaluation und deren Auswertung sollen die provisorischen, baulichen Maßnahmen bis zu einem dauerhaften Umbau beibehalten werden. Der Versuch geht dann in eine Interimsphase bis zur eigentlichen Umgestaltung des Platzes über.
 
Folgende Provisorien werden im Bereich des Bismarckplatzes ab 2. November sukzessive eingerichtet:
 
  • Verengung der Schwabstraße auf zwei Fahrspuren, bauliche Abtrennung mit "Frankfurter Hüten"
  • Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h
  • Verschiebung der westlichen Bushaltestelle in den Süden (Richtung Café Fragola), neue Busborde bei beiden Bushaltestellen
  • Sperrung Abschnitt der Bismarckstraße zwischen Schwabstraße und Vogelsangstraße mittels Absperrschranken
  • Verlagerung Taxistellplätze von Bismarckstraße in Schwabstraße (nördlich)
  • Abbiegespur der Schwabstraße in die Bebelstraße wird verlängert.
 
Der Versuch hat keine Auswirkungen auf die bestehende Busführung und auf die Ampelüberquerungen. Der Wochenmarkt auf dem Vorplatz der Kirche Sankt Elisabeth findet unverändert statt.
 
Eine Bautafel macht direkt vor Ort auf den Verkehrsversuch aufmerksam:
 

Ihre Rückmeldungen sind uns wichtig

Die Bürgerinnen und Bürger können ihre Beobachtungen während der Testphase beitragen. Dies ist sowohl hier online auf dem Beteiligungsportal mit einer Interaktiven Karte als auch analog möglich. Das Amt für Stadtplanung und Wohnen hat ein für die analoge Beteiligung einen Beurteilungsbogen für ein Benutzertagebuch zum Bismarckplatz entworfen. Hier können VertreterInnen der verschiedenen Nutzergruppen vom 1. bis 15. Dezember 2020 festhalten, was ihnen während der Versuchsphase auffällt.
 
Alle Informationen, wie Sie sich an dem Verkehrsversuch beteiligen können, finden Sie hier:
 
 
Die Auswertung der Bürgerbeobachtungen soll in die weitere Planung für die Umgestaltung des Bismarckplatzes eingearbeitet werden und in einem Abschlusstermin ("Platzgespräch") nach dem dreimonatigen Versuch im Frühjahr 2021 diskutiert werden. Wir sind gespannt auf Ihre Rückmeldungen und freuen uns über eine rege Teilnahme.
 

Bürgerbeteiligung am Bismarckplatz

​Der Stuttgarter Westen soll an Lebensqualität gewinnen. Dabei spielt der Bismarckplatz eine zentrale Rolle. Was soll verändert werden, damit Sie sich dort wohler fühlen? Wie kann die Verkehrssituation verbessert werden?
 
Für Interessierte bestand die Möglichkeit, bei der offenen Bürgerbeteiligung mitzumachen - hier auf dieser Internetseite oder über das "Forum Lebendiger Westen" (FLW), eine Bürgerinitiative zum Sanierungsgebiet Stuttgart 28, die mit dem Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung zusammenarbeitet. Im FLW engagierte sich bis Ende 2015 auch das Eltern-Kind-Zentrum (EKiZ) in der Ludwigstraße 41-43 in Stuttgart. Im Sommer 2016 wurde das Format der "Modularen Stadtteilassistenz" für die Begleitung und Unterstützung der Bürgerbeteiligung eingerichtet.  Hierfür wurde das Büro GRiPS von Ute Kinn beauftragt. Sie moderierte unter anderem verschiedene Veranstaltungen und war Ansprechpartnerin für alle Bürgerinnen und Bürger.
 

Was passiert mit den Ideen?

Eingegangene Vorschläge wurden von der Projektgruppe Bismarckplatz des "Forums Lebendiger Westen" (FLW) geordnet und zusammengefasst. Anschließend hat das Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung der Landeshauptstadt Stuttgart die Ergebnisse der Projektgruppe geprüft und in die Aufgabenstellung für einen städtebaulichen Wettbewerb eingearbeitet. An der Erarbeitung der Aufgabenstellung konnten sich in regelmäßigen Abständen auch interessierte Bürger beteiligen. Der Wettbewerb startete 2017. Nach Beendigung des Wettbewerbs soll es noch einmal eine Beteiligungsphase zu konkreten Umsetzungsfragen geben.

Weitere Informationen zum Sanierungsgebiet zu den Teilprojekten

Das Sanierungsgebiet S 28

2013 wurde das Sanierungsgebiet S 28 im Stuttgarter Westen ausgewiesen. Foto: Stadt Stuttgart
Welche Projekte gehören zum Sanierungsgebiet Stuttgart 28 - Bismarckstraße? Erfahren Sie mehr!
 
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Elisabethenanlage

Die Elisabethenanlage soll aufgewertet und Nutzungskonflikte gelöst werden. Foto: Stadt Stuttgart
Der Stuttgarter Westen soll an Lebensqualität gewinnen. Dabei spielt die Elisabethenanlage eine wichtige Rolle.
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Park am Gesundheitsamt