Foto/Grafik: Stadt Stuttgart
Stuttgart-Feuerbach

Einwohnerversammlung Feuerbach 2017

Dialog zwischen Bürgern und Stadtverwaltung

ThemaStadtentwicklung
Zeitraumfür Beteiligung: 20.03.17 bis 16.05.17
ZielgruppeEinwohnerinnen und Einwohner aus Feuerbach

formelle Beteiligungformelle Beteiligung
beendet
  • Verkehr, Schulen, Kitas und Bauprojekte – Zahlreiche neue Wohnungen sind geplant

    Das Feuerbacher Rathaus wurde im Jahr 1909 gebaut. Foto: Thomas Wagner
    Das Feuerbacher Rathaus wurde im Jahr 1909 gebaut. Foto: Thomas Wagner
    Nach rund sieben Jahren hat wieder eine Einwohner-
    versammlung im Stadtbezirk Feuerbach stattgefunden. Rund 30.000 Bürgerinnen und Bürger leben hier und konnten sich über das bisher Erreichte sowie neue Entwicklungen informieren lassen. Am Montag, 15. Mai, um 19 Uhr eröffnete Bezirksvorsteherin Andrea Klöber die Veranstaltung in der Fest­halle in Feuerbach, Kärntner Straße 48. Nach der Rede von Oberbürgermeister Fritz Kuhn konntenFragen an ihn und die anwesenden Bürgermeister gestellt, Kritik geübt oder Verbesserungsvorschläge gemacht werden.



    Seit Ende 2010 ist die Bevöl­kerung in Feuerbach um rund 3000 Einwohner gewachsen. Die Einwohnerentwicklung lag von 2010 bis 2016 über dem gesamtstädtischen Durchschnitt. Im letzten Jahr zeigte der Bezirk mit einem Zuwachs von 2,7 Prozent weiterhin eine stärkere Dynamik als die Gesamtstadt (1,1 Prozent).

    Die aktuellen und künftigen Schwerpunkte der Stadtplanung und Stadtentwicklung sind zum einen der Feuerbacher Ortskern und zum anderen die Veränderungen im Ortsteil, einschließlich des Prag­sattels. Im Ortskern mit der zentralen Stuttgarter Straße wurde in den vergangenen ­Jahren im Rahmen des Sanierungsgebiets "Feuerbach 6/​Obere Stuttgarter Straße" der dortige Straßenraum umge­staltet und der Stadtpark "Alter Friedhof" modernisiert.

    Zurzeit wird das Gebiet rund um die Stuttgarter Straße mit dem vom Gemeinderat beschlossenen Projekt "Stadtteilzentren konkret" untersucht. In Workshops werden Ideen und Vorschläge zur Verbesserung entwickelt. So könnte es Plätze in den Kreuzungsbereichen Klagenfurter Straße, Linzer Straße und vor allem Grazer Straße geben. Für letztere gibt es bereits das Konzept "Grazer Platz". Als verbesserungswürdig identifiziert wurde auch die Verkehrssituation in der Stuttgarter Straße.

    Eines der städtebaulich wichtigsten Gebiete ist das neu entstehende Quartier am Wiener Platz (ehemals Schoch-Areal). Derzeit läuft noch die Altlastensanierung. Ab 2018 werden dort rund 125 Wohnungen, ­eine Kita und gewerbliche Räume entstehen. Auch die dringend benötigten Räume für das Beratungszentrum Feuerbach/​Weilimdorf des Jugendamts könnten dort Platz finden. Die Burgenlandstraße wird als Geh- und Radweg bis zum Bahnhof geführt, die Grund­stücke im Sanierungsgebiet werden neu geordnet und ­modernisiert.
    Der Pragsattel entwickelt sich zu einem urbanen Wohn- und Arbeitsquartier: Im Skyline-Tower werden 146 Wohnungen entstehen, im Projekt "Wohnen am Höhenpark Killesberg" rund 200 Wohnungen und eine Kita. Auf der Fläche zwischen Siemens- und Stresemannstraße bauen Investoren 265 Wohnungen und ein weiteres großes Wohngebäude.

    Viel Bewegung ist in Feuerbach-Ost. 2016 wurde durch einen neuen Bebauungsplan das gut 76 Hektar umfassende Gebiet als Industrie- und Gewerbegebiet gesichert. Zahlreiche neue Bauvorhaben entlang der "Automeile" Heilbronner Straße, eine Hotelerweiterung, der Umbau und die Neunutzung des Leitz-Areals und neue ­Bürogebäude verändern das Gesicht des mehr als 100 Jahre existierenden Industrie- und Gewerbegebiets. In der Mauserstraße soll die dort in einer ehemaligen Lagerhalle untergebrachte Moschee durch einen repräsentativen Neubau mit Tiefgarage und Sozialräumen für Jugend- und Frauengruppen ersetzt werden. Auf dem Bosch-Firmengelände entsteht ein IT-Zentrum an der Borsigstraße, ein Bürogebäude für 1400 Arbeitsplätze an der Siegelbergstraße und ein weiteres Parkhaus an der Leobener Straße.​

  • Verkehrsführung soll verbessert werden

    Kräne über Feuerbach: DIe Bauarbeiten für Stuttgart 21 im Umfeld des Bahnhofs. Foto: Thomas Wagner
    Kräne über Feuerbach: DIe Bauarbeiten für Stuttgart 21 im Umfeld des Bahnhofs. Foto: Thomas Wagner
    Feuerbacher Bahnhof wird umgebaut - Lückenschluss im Fahrradverkehr geplant

    Dreh- und Angelpunkt für die künftige Verkehrsplanung in Feuerbach ist die Verlegung der B 295, die künftig über die Steiermärker Straße, den Wiener Platz und die Borsigstraße zur Heilbronner Straße geführt wird.


    Unter der Bahnlinie muss eine weitere Fahrspur anstelle des aufgegebenen Industriegleises gebaut werden. Der Verkehr in und aus Richtung Innenstadt wird dann über die Siemensstraße im Gegenverkehr geführt. Dadurch wird die (neue) Wohnbebauung entlang der bisherigen B295-Führung von Lärm und Abgasen entlastet. Dies kann jedoch erst nach dem Abschluss der Bauarbeiten der Bahn für Stuttgart 21 angegangen werden. Nach heutigem Stand ist dies erst ab dem Jahr 2023 möglich.

    Im Bereich des Bahnhofs entsteht ein neuer Tunnel für den Fernverkehr Richtung Hauptbahnhof. Zudem wird der Bahnhof umgebaut. Die beiden Bahnsteige der S-Bahn sind bislang nicht barrierefrei erreichbar. Dies sollen nun Bahnsteigerhöhungen garantieren. An Gleis 1 wurde dafür allerdings noch keine Finanzierungsmöglichkeit gefunden. Die südlich existierende Rampe zu Gleis 1 wird nach den Bauarbeiten wieder zur Ver­fügung stehen. Des Weiteren wird es eine neue Fußgängerunterführung mit Aufzügen zu den Gleisen geben.

    Ein Dauerthema ist die Verbesserung des Radverkehrs. Viele kleinere Einzelmaßnahmen werden derzeit diskutiert und teilweise umgesetzt. Ein größeres Projekt im Planungsstatus ist dabei der Lückenschluss der Hauptradroute 22 zwischen Feuerbach und Zuffenhausen auf der Wernerstraße.​

  • Investitionen in Schulen geplant

    Das denkmalgeschützte Gebäude des Leibniz-Gymnasiums bleibt trotz des geplanten Schulcampus erhalten. Foto: Thomas Wagner
    Das denkmalgeschützte Gebäude des Leibniz-Gymnasiums bleibt trotz des geplanten Schulcampus erhalten. Foto: Thomas Wagner
    Zwei Gymnasien werden zum "Campus Feuerbach" - Zahlreiche Kita-Plätze benötigt

    Mehr als 8.200 Schülerinnen und Schüler gehen in Feuerbach zur Schule. Angesichts der Schulentwicklungsplanung und steigender Schülerzahlen steht der Bezirk vor großen Herausforderungen.

    Das Leibniz-Gymnasium und das benachbarte Neue Gymnasium werden zum Schuljahr 2018/2019 auf dem „Campus Feuerbach" fusionieren und sukzessive neu strukturiert und gebaut. Der denkmalgeschützte Schulbau des Leibniz-Gymnasiums von Architekt Paul Bonatz bleibt erhalten. Die Kosten für Neubau, Erweiterung und Umbau belaufen sich auf 56,2 Millionen Euro, hinzu kommen rund 11 Millionen Euro für eine Turn- und Sporthalle. Ob diese auf dem Schulcampus realisiert werden muss oder doch auf dem nahen ehemaligen Fahrion-Areal gebaut werden kann, steht noch nicht fest.

    Die Hattenbühlschule plant die Weiterentwicklung zur Ganztagsschule. Sie wird in den nächsten Jahren umfassend saniert und räumlich erweitert. Die Bismarckschule (Werkrealschule) wird seit knapp sechs Jahren als Ganztagsschule betrieben und soll sich zur bislang einzigen Gemeinschaftsschule in Feuerbach weiterentwickeln. Einen größeren Raumbedarf aufgrund steigender Schülerzahlen und dem angestrebten Ganztagsbetrieb hat die Realschule Feuerbach.

    Mit der Schulentwicklungsplanung gehen strukturelle und bauliche Veränderungen der vier beruflichen Schulen in Feuerbach einher. Die Louis-Leitz-Schule wird zum Kompetenzzentrum für Büromanagement und für Industriekaufleute; die Schülerzahlen steigen. Durch räumliche Modernisierungen im Stammgebäude und einer Außenstelle in der Kerschensteinerschule soll dem begegnet werden. Aktuell laufen umfangreiche Maßnahmen zur Brandschutzsanierung mit Gesamtkosten von knapp 9 Millionen Euro. In der Kerschensteinerschule werden derzeit die Dachflächen und die Tiefgarage saniert sowie Brandschutzmaßnahmen für insgesamt 7 Millionen Euro durchgeführt.

    Des Weiteren fehlen Sportflächen für Schulen und für den Vereinssport. Leichte ­Entspannung gab es mit dem kürzlich eingeweihten zweiten Kunststoffrasenplatz im Wilhelm-Braun-Sportpark für die Fußballer.
    Durch Neubauvorhaben sind in Feuerbach Zuzüge von vielen Familien zu erwarten. Am Höhenpark Killesberg soll deshalb in der Maybachstraße eine Kita mit drei Gruppen entstehen, im "Theaterviertel", eine Kita mit fünf Gruppen und im Quartier am Wiener Platz eine Kita mit sechs Gruppen. Die Anzahl der unter dreijährigen Kinder steigt insgesamt seit den letzten Jahren an. Der Versorgungsgrad im Bezirk liegt mit 35 Prozent nur leicht höher als in den Vorjahren. 60 beschlossene Plätze müssen umgesetzt werden. Damit wird der Versorgungsgrad voraussichtlich auf 44 Prozent steigen. Rund 100 weitere Kleinkindplätze fehlen noch.

    In den letzten Jahren sind zudem immer mehr Familien mit drei- bis unter sechsjährigen Kindern nach Feuerbach gezogen. Der Versorgungsgrad für alle Plätze liegt bei 106 Prozent. Deutlich gestiegen ist auch der Versorgungsgrad für Ganztagsplätze, der 62 Prozent beträgt. Noch in Umsetzung sind die Kitas CJD Wiener Straße 260, der evangelische Gustav-Werner-Kindergarten Wildeckstraße, der zu einer Ganztagseinrichtung umgebaut wird und der Kita-Neubau der Evangelisch-Methodistischen Friedensgemeinde Burgenlandstraße.
  • Kinderbibliothek soll neu erstrahlen

    Das Jugendhaus Camp wurde 2011 durch Brandstiftung teilweise zerstört. Nun soll es saniert und erweitert werden. Foto: Thomas Wagner
    Das Jugendhaus Camp wurde 2011 durch Brandstiftung teilweise zerstört. Nun soll es saniert und erweitert werden. Foto: Thomas Wagner
    Die Stadtteilbibliothek bietet ein auf alle Zielgruppen angepasstes, breit gefächertes Medienangebot an, das auch die Gruppe der Geflüchteten und die der älteren Menschen mit jeweils speziellen Medien berücksichtigt. Durch die seit Jahren bestehende Kooperation im Rahmen des Standortförderprogramms der Firma Bosch konnte im Herbst 2016 mit dem Feuerbacher Freundeskreis Flüchtlinge und der Unterkunft Wiener Straße 313 das Sprachencafé für Geflüchtete ins Leben gerufen werden, das nun regelmäßig in der Stadtteilbibliothek stattfindet. Zusätzlich trifft sich dort neuerdings samstags ein Frauenlesekreis für Geflüchtete.

    Die Bücherei bietet daneben eine regelmäßige wohnortnahe Leseförderung mit vielfältigen Aktionen wie Bilderbuchshows oder Vorlesestunden im Rahmen des Stuttgarter Vorleseprojekts an. Die Kinderbibliothek wird 2017 vergrößert und neu möbliert. Zudem wird das Medienangebot für Kinder erweitert. In diesem Zuge soll auch der Eingangsbereich der Stadtteilbibliothek renoviert werden.

    Für die Jugendlichen in Feuerbach gibt es außer den vereinsgebundenen oder kirchlichen Angeboten wenig offene Angebote oder Treffs. Das Jugendhaus Camp im Wilhelm-Braun-Sportpark wird trotz der Lage außerhalb des Ortszentrums gut angenommen, leidet aber unter großem Raummangel, seit im Jahr 2011 durch Brandstiftung Teile des Gebäudes zerstört wurden. Das Gebäude soll teilweise abgerissen werden, der übrige Teil muss saniert werden und soll einen Erweiterungsbau erhalten. Mit Architekten und Jugendlichen wurden Pläne für den Neubau erarbeitet, allerdings ist bislang die Finanzierung noch nicht gesichert.

    In Feuerbach soll ein generationenübergreifendes Stadtteil- und Familienzentrum als Begegnungsort für Familien und weitere Einwohner und Einwohnerinnen entstehen. Geplant sind offene und feste Angebote für Familien, Kinder und Jugendliche. Um ein Stadtteilzentrum realisieren zu können, müssen aber erst noch passende Räume gefunden und die Finanzierung geregelt werden.
Phase 1

Themen festlegen

20.03.17 bis 03.04.17

Zwischen dem 20. März und 3. April 2017 konnten die Einwohner Feuerbachs hier darüber abstimmen, welche Themen auf der Einwohnerversammlung eine herausgehobene Rolle spielen sollen.​​

Bitte beachten Sie, dass nur Einwohnerinnen und Einwohner des Stadtbezirks Feuerbach an der Online-Befragung teilnehmen konnten.​​​

Phase 2

Fragen voranmelden

04.04.17 bis 24.04.17

Hier haben konnten die Einwohner Feuerbachs vom 4. bis 24. April 2017 konkrete Fragen für die Einwohnerversammlung in Feuerbach einreichen, oder ihre Unterstützung für bereits eingereichte Fragen von Mitbürgerinnen und Mitbürgern auszudrücken. Alle eingereichten Fragen wurden hier im Portal von der Stadtverwaltung beantwortet.​​​

Bitte beachten Sie, dass nur Einwohnerinnen und Einwohner des Stadtbezirks Feuerbach an der Online-Befragung teilnehmen konnten.​​

Phase 3

Einwohnerversammlung

15.05.17 bis 15.05.17

Die Einwohnerversammlung in Feuerbach fand am Montag, 15. Mai 2017, in der Festhalle Feuerbach in der Kärntner Straße 48 statt. Auf der Einwohnerversammlung hat die Stadtspitze die Fragen der Bürgerinnen und Bürger beantwortet und mit ihnen die zukünftige Entwicklung des Stadtbezirks diskutiert .​

  • "Ein sehr attraktiver Stadtbezirk"

    Oberbürgermeister?Fritz Kuhn mit Bezirksvorsteherin Andrea Klöber (Mitte) und den Bürgermeistern Isabel Fezer, Dirk Thürnau und Peter Pätzold bei der Einwohnerversammlung. Foto: Ferdinando Iannone
    Oberbürgermeister Fritz Kuhn mit Bezirksvorsteherin Andrea Klöber (Mitte) und den Bürgermeistern Isabel Fezer, Dirk Thürnau und Peter Pätzold bei der Einwohnerversammlung. Foto: Ferdinando Iannone
    ​Der Verkehr in unterschiedlichen Facetten, bezahlbarer Wohn­raum, die Integration der Flüchtlinge, der geplante Neubau einer Moschee und der Wunsch nach einer neuen Sporthalle standen im Mittelpunkt der Einwohnerversammlung am 15. Mai in Feuerbach. Die Bürgerinnen und Bürger in der voll besetzten Turn- und Festhalle nahmen das Angebot der Stadtverwaltung gerne an, sich über die Entwicklung ihres Bezirks zu informieren und sparten dabei weder mit konstruktiven Hinweisen noch mit kritischen Fragen.

    "Ich persönlich finde, dass Feuerbach ein sehr attraktiver Stadtbezirk ist, umgeben von viel Grün und Natur", sagte Oberbürgermeister Fritz Kuhn zur Begrüßung der Bürger. Auch kulturell habe Feuerbach jede Menge zu bieten, außerdem sei es ein hochkarätiger Wirtschaftsstandort, der auch über ein breites Bildungsangebot und ein reges Vereinsleben verfüge, so der OB weiter. Gleichzeitig dankte Kuhn den Einwohnern für "die gute und sehr engagierte Unterbringung der Flüchtlinge" und dafür, "dass sich sehr viele im Bezirk auf privater Basis tatkräftig und engagiert für diese Menschen einsetzen".

    Im Blick auf den anstehenden Moschee-Neubau in der Mauserstraße machte der Oberbürgermeister deutlich, dass "zur Religionsfreiheit in Deutschland auch Gotteshäuser gehören, und es deshalb einen Rechtsanspruch für den Bau gibt". Dabei sei jedoch klar, "dass die Religionsausübung in Stuttgart auf der Grundlage unserer freiheitlichen Grundordnung geschieht und alle ­Religionen an das Grundgesetz und die hier geltenden Grundwerte gebunden sind". Integrationsbürgermeister Werner Wölfle trat der Sorge entgegen, dass der Ruf des Muezzin mit Lautsprecheranlagen verstärkt werde. "Das ist nicht zulässig", so Wölfle.

    In der anschließenden Aussprache beklagten mehrere Bürger wildes Parken auf Fuß- und Radwegen etwa in der Föhrichstraße. Andere Einwohner wiesen darauf hin, dass in manchen verkehrsberuhigten Wohnstraßen keine Aussicht auf zusätzliche legale Parkmöglichkeiten bestehe, obwohl aus ihrer Sicht dafür noch Platz vorhanden wäre. Die zuständigen Bürgermeister Martin Schairer und Dirk Thürnau sagten zu, sich die konkreten Fälle genauer anzusehen und nach Möglichkeit eine Lösung herbeizuführen.

    Etliche Feuerbacher mahnten bessere Radverbindungen ­etwa in die Stuttgarter Innenstadt, aber auch nach Zuffenhausen an. Die Vorsitzende des Bürgervereins Feuerbach machte sich parallel für Radabstellplätze am Bahnhof stark. Diese seien trotz der Bauarbeiten der Bahn dringend erforderlich. Der Bürgermeister für Städtebau und Umwelt, Peter Pätzold, versprach, sich bei einer in Kürze anstehenden Begehung umzusehen, wo zumindest interimsmäßig Abstellplätze untergebracht werden könnten. Zudem betonte er, dass ihm der Ausbau des Radwege­netzes auch persönlich sehr am Herzen liege. Leider könne er aber keine konkreten Zusagen machen.

    Zu den vorgetragenen Wünschen nach mehr bezahlbaren Wohnungen für Menschen mit niedrigem, aber auch mittlerem Einkommen, verwiesen sowohl OB Fritz Kuhn als auch Peter Pätzold darauf, dass Stuttgart beim Bau von Sozialwohnungen bereits besser geworden sei und auch das Zweckentfremdungsverbot erste Erfolge zeige.

  • Ihre Ansprechpartnerin zur Einwohnerversammlung

    Nina Dreher
    Abteilung Äußere Stadtbezirke
    Telefon:  (0711) 216-60381
    E-Mail:   nina.dreher@stuttgart.de

    Anschrift:
    Landeshauptstadt Stuttgart
    Abteilung Äußere Stadtbezirke, Koordination und Gremienarbeit
    Rathaus
    Marktplatz 1
    70173 Stuttgart​ ​
  • Ihre Ansprechpartner für allgemeine Fragen zum Beteiligungsportal

    Melanie Buck
    Abteilung Kommunikation
    Telefon:    (0711) 216-91806
    Mail:        stuttgart-meine-stadt@stuttgart.de

    Jan Minges
    Abteilung Kommunikation
    Telefon:    (0711) 216-91813
    Mail:        stuttgart-meine-stadt@stuttgart.de

    Anschrift:
    Landeshauptstadt Stuttgart
    Abteilung Kommunikation
    Rathauspassage 2
    70173 Stuttgart​ ​ ​