Kaltental ist Teil des Stadtbezirks Stuttgart-Süd. Foto: Jadesphere
Stuttgart-Süd

Vorbereitende Untersuchungen in Kaltental

Festlegung eines Sanierungsgebiets in Kaltental

ThemaStadtentwicklung
Zeitraumfür Beteiligung: 08.12.16 bis 23.06.17
ZielgruppeEinwohnerinnen und Einwohner aus Kaltental

informelle Beteiligunginformelle Beteiligung
beendet
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Phase 1

Auftaktveranstaltung

08.12.16

Die Bevölkerung von Kaltental, die örtlichen Vereine und Einrichtungen, Eigentümer, Händler und Gewerbetreibende waren eingeladen, sich mit Ideen, Anregungen und Hinweisen in diesen Prozess einzubringen. Im Gemeindesaal der evangelischen Thomaskirche Stuttgart-Kaltental gab es am Donnerstag, 8. Dezember 2016, um 19:00 Uhr alle notwendigen Informationen zum weiteren Verfahren und die erste Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger, wichtige Themen und Handlungsbedarfe zu benennen.

Phase 2

Umfrage

24.01.17 bis 28.02.17

In Kaltental haben die vorbereitenden Untersuchungen für ein künftiges Sanierungsgebiet begonnen. Alle Grundstückseigentümer, Haushalte und Betriebe im Untersuchungsgebiet haben Fragebögen erhalten. Ziel ist es, möglichst umfassende Informationen, Vorschläge und Wünsche zu Kaltental zu gewinnen.

An einer weiteren Umfrage zur Zukunft Kaltentals konnten hier auf dem Portal vom 24. Januar bis 28. Februar 2017 alle Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtbezirk Stuttgart-Süd teilnehmen, auch wenn sie nicht unmittelbar im Untersuchungsgebiet leben.

Phase 3

Abschlussveranstaltung

22.06.17 bis 22.06.17

Nach Auswertung der Fragebogen und der Onlineumfrage werden die Bürger am Donnerstag, 22. Juni 2017, ab 19 Uhr Gelegenheit haben, in einer offenen Veranstaltung mit Workshopcharakter mit den Vertretern des Amts für Stadtplanung und Stadterneuerung und des Büros "die STEG, Stadtentwicklung GmbH" die ersten Erkenntnisse zu diskutieren und weitere Anregungen einzubringen.​

  • Letzter Schritt auf dem Weg zum Sanierungsgebiet Kaltental

    Die Frage, wie Kaltental von einem Förderprogramm profitieren und aufgewertet werden kann, hat die Stadtverwaltung in einer vorbereitenden Untersuchung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils im letzten halben Jahr diskutiert.

    Nach der Auftaktveranstaltung am 8. Dezember 2016, einer schriftlichen Umfrage sowie einer Onlineumfrage hatten Interessierte und Anwohner am 22. Juni 2017 bei der Abschlussveranstaltung zur vorbereitenden Untersuchung in Kaltental noch einmal Gelegenheit, die bisher gesammelten Erkenntnisse zu diskutieren und weitere Anregungen einzubringen. Durch den Abend führten Bezirksvorsteher Raiko Grieb, Altraut Schiller als Vertreterin des Amtes für Stadtplanung und Stadterneuerung sowie Mitarbeiter des Büros „die STEG, Stadtentwicklung GmbH".

    Viele Rückmeldungen und Anregungen

    Zu Beginn des Workshops stand zunächst die Auswertung und Analyse der Umfrageergebnisse. Dabei hat sich gezeigt, dass rund 36 Prozent der Eigentümer im Untersuchungsgebiet an der schriftlichen Umfrage teilnahmen und 24 Prozent auch Kritik und Wünsche äußerten. Die STEG war zufrieden, da Qualität und Anzahl der Rückmeldungen im Vergleich zu ähnlichen Verfahren gut sei. Neben der schriftlichen Umfrage, der Onlineumfrage mit 93 Teilnehmern und der ersten Veranstaltung hatten auch Kinder erstmalig die Möglichkeit bei einer vorbereitenden Untersuchung, ihre Sicht der Dinge zu äußern.

    Es stellte sich heraus, dass die Einwohner die Nähe Kaltentals zu Waldgebieten positiv bewerten, jedoch bei den Themen Verkehr und Lärmbelastung Nachholbedarf sehen. In punkto Qualität der Nahversorgung und vorhandener Einkaufsmöglichkeiten sind einige zufrieden, die Mehrheit befürwortet aber Verbesserungen in diesem Bereich. Als grundsätzliches Problem sehen die meisten die faktische Teilung des ohnehin schon auf zwei Hügeln gelegenen Stadtteils durch die Böblinger Straße mit der integrierten Stadtbahntrasse.

    Nach der Analyse ging es in die Diskussion, mit dem Ziel bereits vorhandene Ideen zu ergänzen und Prioritäten zu setzen. Die Teilnehmer besprachen an Stellwänden und in kleinen Gruppen etwa die Idee einen möglichen Kreisverkehr am Eingang Kaltentals zu errichten oder wie das AWS-Gelände direkt an der Böblinger Straße zukünftig genutzt werden könnte. Alle Vorschläge wurden nochmals festgehalten und sollen Eingang in den Antrag für ein mögliches Sanierungsgebiet Eingang finden.

    Aufnahme in ein Förderprogramm

    Die Ergebnisse der gesamten Untersuchung wurden im September 2017 im Bezirksbeirat Stuttgart-Süd und im Ausschuss für Umwelt und Technik präsentiert. Derzeit wird der Antrag auf Aufnahme in ein Förderprogramm vorbereitet und soll im Oktober 2017 gestellt werden. Die Mitteilung, ob Kaltental Aufnahme in das Sanierungsprogramm findet, erwartet die Stadtverwaltung im ersten Halbjahr 2018. Danach kann das Sanierungsgebiet durch einen Gemeinderatsbeschluss förmlich festgelegt werden und die Sanierung nach und nach beginnen.
     
    Weitere Informationen zur Abschlussveranstaltung und zum Antrag finden Sie hier:
     
  • Ihre Ansprechpartnerin zur vorbereitenden Untersuchung in Kaltental

    Altraut Schiller
    Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung
    Telefon:  (0711) 216-20322
    Mail:      altraut.schiller@stuttgart.de

    Adresse:
    Landeshauptstadt Stuttgart
    Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung
    Graf-Eberhard-Bau
    Eberhardstraße 10
    70173 Stuttgart
  • Ihre Ansprechpartner für allgemeine Fragen zum Beteiligungsportal

    Melanie Buck
    Abteilung Kommunikation
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    Jan Minges
    Abteilung Kommunikation
    Telefon:  (0711) 216-91813
    Mail:      stuttgart-meine-stadt@stuttgart.de
     
    Oliver Seibold
    Abteilung Kommunikation
    Telefon:    (0711) 216-91806
    Mail:        stuttgart-meine-stadt@stuttgart.de

    Adresse:
    Landeshauptstadt Stuttgart
    Abteilung Kommunikation
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    70173 Stuttgart​