Blick auf das Zentrum Untertürkheims aus der Luft. Foto: Stadt Stuttgart
Status: bis 07.04.17 mitdiskutieren

Zukunft Untertürkheim

Anregungen und Ideen für den Rahmenplan Untertürkheim

Zeitraum05.12.16 bis 07.04.17
ZielgruppeAlle Einwohnerinnen und Einwohner Untertürkheims
ThemaStadtentwicklung
  • Vor-Ort-Termin
  • Ein Rahmenplan für den Stadtbezirk

    Untertürkheim, ein Stadtteil zwischen Weinkultur und Weltpräsenz, soll sich in seiner Mitte als Stadtteilzentrum und Identifikationsort weiterentwickeln. Dafür wird im Zuge des Masterplans Untertürkheim ein städtebaulicher Rahmenplan als Grundlage für zukünftige Planungen ausgearbeitet werden. Die Meinungen und Anregungen aller Einwohnerinnen und Einwohner, die in Untertürkheim leben und arbeiten, sind in diesem Planungsprozess entscheidend. Das Bezirksamt Untertürkheim und das Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung laden deshalb zu einem intensiven Bürgerbeteiligungsprozess ein, der von dem Büro planbar3 konzipiert und moderiert wird. Alle Bürgerinnen und Bürger können Ideen für Untertürkheim mit entwerfen und damit Weichen für die Zukunft stellen. In verschiedenen Veranstaltungen und Formaten werden alle Generationen und Nationen Untertürkheims eingeladen, sich als "Experten" in die Diskussion um ihren Stadtteil einzubringen.

    Verschiedene Veranstaltungen geplant

    Als erster Baustein im Prozess wurde unter dem Motto "Typisch Untertürkheim" ein Fotowettbewerb ausgelobt. Der Fotowettbewerb hat dazu beigetragen, eine Diskussion in Gang zu setzten, die der Standortbestimmung Untertürkheims diente. Vom 5. Dezember 2016 bis 23. Januar 2017 waren deshalb alle Einwohnerinnen und Einwohner aufgerufen, Fotos von ihrer ganz persönlichen Sicht des Stadtteils einzureichen. Mehr Informationen zu den Teilnahmebedingungen gibt es unter dem Reiter "Teilnehmen".

    Die offizielle Auftaktveranstaltung zum Beteiligungsprozess fand am 27. Januar 2017, um 18.30 Uhr im Katholischen Gemeindezentrum St. Johannes statt. An dieser Veranstaltung wurden der gesamte Prozess vorgestellt sowie erste Meinungen zu den Chancen und Herausforderungen des Stadtteils gesammelt. Auch die Sieger des Fotowettbewerbs wurden gekürt.

    Am 21. und 22. Februar 2017 kann in gemütlicher Runde diskutiert werden, wie und wo sich Untertürkheim in Zukunft weiter entwickeln kann. In drei Planbars an unterschiedlichen Orten sind Anregungen und Ideen gefragt, wie das Zentrum Untertürkheims noch lebenswerter gestaltet werden kann.

    In der Abschlussveranstaltung am 7. April 2017 werden im Kath. Gemeindezentrum St. Johannes die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses präsentiert. Auf einem "Marktplatz der Ideen" können Einwohnerinnen und Einwohner konkrete Ideen und Projekte zur Weiterentwicklung des Stadtteils vorstellen.

    Die im Prozess gesammelten Ideen und Anregungen werden in den städtebaulichen Rahmenplan eingehen.
Phase 2

Auftaktveranstaltung

27.01.17

Die offizielle Auftaktveranstaltung zum Beteiligungsprozess hat am 27.Januar 2017 um 18.30 Uhr im Katholischen Gemeindezentrum St. Johannes in der Warthstraße 14 in Untertürkheim stattgefunden. Auf dieser Veranstaltung wurde der gesamte Prozess vorgestellt sowie erste Meinungen zu den Chancen und Herausforderungen des Stadtteils gesammelt. Auch die Sieger des Fotowettbewerbs wurden an diesem Abend gekürt.​

beendet
  • Erfolgreicher Auftakt zur "Zukunft Untertürkheim"

    Knapp 130 Personen diskutierten engagiert bei  der Auftaktveranstaltung zur Bürgerbeteiligung "Zukunft Untertürkheim" über Herausforderungen und Potenziale im Stadtteil. Auch erste Ideen für die Zukunft sprudelten hervor.

    Das Katholische Gemeindezentrum Untertürkheim war gefüllt. Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel zeigte sich begeistert: "Ich bin wirklich sehr positiv überrascht, wie viele Interessierte an diesem Freitagabend den Weg zu der Auftaktveranstaltung gefunden haben und sich aktiv in den Beteiligungsprozess einbringen wollen."
     
    Die Möglichkeiten, sich einzubringen und miteinander ins Gespräch zu kommen, waren vielfältig. Dörte Meinerling vom beauftragten Büro planbar³ und ihr Team bespielten das gesamte Gemeindezentrum und luden dazu ein, sich an verschiedenen Stationen einzubringen. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, die Fotos des Fotowettbewerbs "Typisch Untertürkheim" zu bewerten, ihren Lieblingsort auf einem großen Luftbild zu verorten, ein Image für Untertürkheim zu äußern und ein Riesenpuzzle miteinander zusammenzufügen. In drei moderierten Bilderrundgängen durch den Stadtteil zu den Themenbereichen Bebauung und Nutzung, Verkehr und Umwelt sowie Aufenthaltsräume und Grünstrukturen ging es dann zur Sache. Verschiedene Orte in Untertürkheim wurden gemeinsam diskutiert, Probleme aufgezeigt und positive Seiten erläutert.

    Der Karl-Benz-Platz wurde mit seinen langen Fußgängerstegen und den wenigen Sitzmöglichkeiten als fußgängerunfreundlich bezeichnet. Die Gestaltung sei überholt und die Aufenthaltsqualität lasse zu wünschen übrig. Außerdem, sei der meist frequentierte Eingang vom Karl-Benz-Platz ins Zentrum Untertürkheims alles andere als einladend, kritisierten die Teilnehmenden. Zuerst müsse man die unansehnliche Unterführung nehmen, dann lande man in einer Hinterhofsituation am Bahnhof. Ein ansprechender Durchgang sowie eine öffentliche Nutzung würden an dieser Stelle fehlen. Aber auch die Arlbergstraße müsse für den Fußgänger attraktiver gestaltet werden, war die einhellige Meinung der Bürgerinnen und Bürger. Man könne sich eine Art Bahnhofsvorplatz vorstellen, ohne Autoverkehr und als Erweiterung des Leonhard-Schmidt-Platzes.

    Einig war man sich auch über Qualitäten im Ort. So wurde das Zentrum mit seinen historischen Gebäuden und kleinen Gassen grundsätzlich als großes Potenzial gesehen. Nur die Gestaltung der Fassaden und der Schaufensterbereiche könnte geschmackvoller sein und die Qualität des öffentlichen Raums besser. Und dann fehle es natürlich vor allem an den richtigen Nutzungen - auch, um die vielen Weinwanderer und Grabkapellenbesucher ins Zentrum zu holen. Viele von ihnen würden den Weg vom Zentrum in die Weinberge gar nicht finden, monierten die Teilnehmenden, denn es gäbe keine Ausschilderung zu den "Einstiegen".

    Von den regen Diskussionen begeistert, zeigte sich Dörte Meinerling. Sie lud am Ende ein, die angesprochenen Ideen, in den Planbars am 21. Februar um 13.30 Uhr im Mäulentreff und um 17.30 Uhr in der Widdersteinstraße 1-3 sowie am 22. Februar um 19.00 Uhr in der Weinmanufaktur Untertürkheim weiter zu vertiefen. 

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  • Erfolgreicher Auftakt zur "Zukunft Untertürkheim"

    Knapp 130 Personen diskutierten engagiert bei  der Auftaktveranstaltung zur Bürgerbeteiligung "Zukunft Untertürkheim" über Herausforderungen und Potenziale im Stadtteil. Auch erste Ideen für die Zukunft sprudelten hervor.

    Das Katholische Gemeindezentrum Untertürkheim war gefüllt. Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel zeigte sich begeistert: "Ich bin wirklich sehr positiv überrascht, wie viele Interessierte an diesem Freitagabend den Weg zu der Auftaktveranstaltung gefunden haben und sich aktiv in den Beteiligungsprozess einbringen wollen."
     
    Die Möglichkeiten, sich einzubringen und miteinander ins Gespräch zu kommen, waren vielfältig. Dörte Meinerling vom beauftragten Büro planbar³ und ihr Team bespielten das gesamte Gemeindezentrum und luden dazu ein, sich an verschiedenen Stationen einzubringen. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, die Fotos des Fotowettbewerbs "Typisch Untertürkheim" zu bewerten, ihren Lieblingsort auf einem großen Luftbild zu verorten, ein Image für Untertürkheim zu äußern und ein Riesenpuzzle miteinander zusammenzufügen. In drei moderierten Bilderrundgängen durch den Stadtteil zu den Themenbereichen Bebauung und Nutzung, Verkehr und Umwelt sowie Aufenthaltsräume und Grünstrukturen ging es dann zur Sache. Verschiedene Orte in Untertürkheim wurden gemeinsam diskutiert, Probleme aufgezeigt und positive Seiten erläutert.

    Der Karl-Benz-Platz wurde mit seinen langen Fußgängerstegen und den wenigen Sitzmöglichkeiten als fußgängerunfreundlich bezeichnet. Die Gestaltung sei überholt und die Aufenthaltsqualität lasse zu wünschen übrig. Außerdem, sei der meist frequentierte Eingang vom Karl-Benz-Platz ins Zentrum Untertürkheims alles andere als einladend, kritisierten die Teilnehmenden. Zuerst müsse man die unansehnliche Unterführung nehmen, dann lande man in einer Hinterhofsituation am Bahnhof. Ein ansprechender Durchgang sowie eine öffentliche Nutzung würden an dieser Stelle fehlen. Aber auch die Arlbergstraße müsse für den Fußgänger attraktiver gestaltet werden, war die einhellige Meinung der Bürgerinnen und Bürger. Man könne sich eine Art Bahnhofsvorplatz vorstellen, ohne Autoverkehr und als Erweiterung des Leonhard-Schmidt-Platzes.

    Einig war man sich auch über Qualitäten im Ort. So wurde das Zentrum mit seinen historischen Gebäuden und kleinen Gassen grundsätzlich als großes Potenzial gesehen. Nur die Gestaltung der Fassaden und der Schaufensterbereiche könnte geschmackvoller sein und die Qualität des öffentlichen Raums besser. Und dann fehle es natürlich vor allem an den richtigen Nutzungen - auch, um die vielen Weinwanderer und Grabkapellenbesucher ins Zentrum zu holen. Viele von ihnen würden den Weg vom Zentrum in die Weinberge gar nicht finden, monierten die Teilnehmenden, denn es gäbe keine Ausschilderung zu den "Einstiegen".

    Von den regen Diskussionen begeistert, zeigte sich Dörte Meinerling. Sie lud am Ende ein, die angesprochenen Ideen, in den Planbars am 21. Februar um 13.30 Uhr im Mäulentreff und um 17.30 Uhr in der Widdersteinstraße 1-3 sowie am 22. Februar um 19.00 Uhr in der Weinmanufaktur Untertürkheim weiter zu vertiefen. 

  • Ihre Ansprechpartnerin zum Beteiligungsprozess

    Dagmar Wenzel
    Bezirksvorsteherin
    Telefon:   (0711) 216-57301
    Mail:       dagmar.wenzel@stuttgart.de

    Anschrift:
    Bezirksamt Untertürkheim
    Großglocknerstraße 24
    70327 Stuttgart
  • Ihre Ansprechpartner für allgemeine Fragen zum Beteiligungsportal

    Melanie Buck
    Abteilung Kommunikation
    Telefon:    (0711) 216-91806
    Mail:        stuttgart-meine-stadt@stuttgart.de

    Jan Minges
    Abteilung Kommunikation
    Telefon:    (0711) 216-91813
    Mail:        stuttgart-meine-stadt@stuttgart.de

    Anschrift:
    Landeshauptstadt Stuttgart
    Abteilung Kommunikation
    Rathauspassage 2
    70173 Stuttgart​