Der Bismarckplatz ist als Teil des Sanierungsgebiets Stuttgart 28 für eine Umgestaltung vorgesehen. Foto: Stadt Stuttgart
Stadtweit

Sanierung des Bismarckplatzes

Ideensammlung und Interessensabfrage zur Neugestaltung

ThemaStadtentwicklung
Zeitraumfür Beteiligung: 28.09.15 bis 27.10.16
vsl. Umsetzung: noch offen
ZielgruppeAlle Stuttgarterinnen und Stuttgarter

informelle Beteiligunginformelle Beteiligung
beendet
  • Bürgerbeteiligung am Bismarckplatz

    ​Der Stuttgarter Westen soll an Lebensqualität gewinnen. Dabei spielt der Bismarckplatz eine zentrale Rolle. Was soll verändert werden, damit Sie sich dort wohler fühlen? Wie kann die Verkehrssituation verbessert werden?
     
    Für Interessierte bestand die Möglichkeit, bei der offenen Bürgerbeteiligung mitzumachen - hier auf dieser Internetseite oder über das "Forum Lebendiger Westen" (FLW), eine Bürgerinitiative zum Sanierungsgebiet Stuttgart 28, die mit dem Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung zusammenarbeitet. Im FLW engagierte sich bis Ende 2015 auch das Eltern-Kind-Zentrum (EKiZ) in der Ludwigstraße 41-43 in Stuttgart. Im Sommer 2016 wurde das Format der "Modularen Stadtteilassistenz" für die Begleitung und Unterstützung der Bürgerbeteiligung eingerichtet.  Hierfür wurde das Büro GRiPS von Ute Kinn beauftragt. Sie moderierte unter anderem verschiedene Veranstaltungen und war Ansprechpartnerin für alle Bürgerinnen und Bürger.

    Was passiert mit den Ideen?

    Eingegangene Vorschläge wurden von der Projektgruppe Bismarckplatz des "Forums Lebendiger Westen" (FLW) geordnet und zusammengefasst. Anschließend hat das Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung der Landeshauptstadt Stuttgart die Ergebnisse der Projektgruppe geprüft und in die Aufgabenstellung für einen städtebaulichen Wettbewerb eingearbeitet. An der Erarbeitung der Aufgabenstellung konnten sich in regelmäßigen Abständen auch interessierte Bürger beteiligen. Der Wettbewerb startete 2017. Nach Beendigung des Wettbewerbs soll es noch einmal eine Beteiligungsphase zu konkreten Umsetzungsfragen geben.
  • Weitere Informationen

  • Das Forum Lebendiger Westen

    Logo des FLW
    Hier finden Sie umfangreiche Informationen und die richtigen Ansprechpartner.

    WEITER
  • Das Sanierungsgebiet S 28

    Luftbild des Bismarckplatzes, Teilen der Elisabethenanlage und des Parks am Gesundheitsamt. Foto: Forum Lebendiger Westen
    Welche Projekte gehören zum Sanierungsgebiet Stuttgart 28 - Bismarckstraße? Erfahren Sie mehr!

    WEITER
Phase 1

Umfrage zur Nutzung des Bismarckplatzes

28.09.15 bis 07.10.15

Wie soll der Bismarckplatz in Zukunft genutzt werden? Was soll es dort geben und welchen Charakter soll der Platz haben? Sie konnten uns dazu vom 28. September bis 7. Oktober 2015 Ihre Ideen verraten und an unserer Umfrage teilnehmen!


Ihre Ideen zur zukünftigen Nutzung des Bismarckplatzes

 

Welche Ideen haben Sie? Hier im Forum konnten Sie Ideen einbringen und Vorschläge mit anderen Interessierten diskutieren. Sie konnten ganz einfach in der interaktiven Karte einen Pin setzen und beschreiben, wie dieser Bereich genutzt werden soll. Die gesammelten Vorschläge konnten als Grundlage am Samstag, 10. Oktober 2015, bei der öffentlichen Veranstaltung auf dem Bismarckplatz in der Elisabethenstraße, genutzt werden.

Phase 2

Veranstaltung: Nutzungsmöglichkeiten des neuen Bismarckplatzes

10.10.15 bis 10.10.15

Wie möchten Sie den Bismarckplatz in Zukunft nutzen? Am Samstag, 10. Oktober 2015, haben Sie mit uns über Ihre Ideen diskutiert, jenen aus dem Forum und über die Ergebnisse der Online-Umfrage!​

Phase 3

Umfrage zur Verkehrssituation auf dem neuen Bismarckplatz

29.10.15 bis 10.11.15

Wie sollen der Verkehr in Zukunft auf dem Bismarckplatz geregelt werden? Wie sollen Fußgänger, Rad- und Autofahrer den Platz nutzen können? Und wie sieht für Sie eine ideale Lösung der Parkplatzfrage aus? An unserer Umfrage konnten Sie vom 29. Oktober bis 10. November 2015 teilnehmen und uns Ihre Ideen verraten.​


Ihre Ideen zum Thema Verkehr auf dem Bismarckplatz

 

In diesem Forum konnten Sie Vorschläge machen und mit anderen Interessierten diskutieren. Die gesammelten Vorschläge konnten anschließend als Grundlage am Freitag, 13. November 2015, bei der öffentlichen Veranstaltung im Saal der Paulusgemeinde, Eingang Seyfferstraße, genutzt werden.

Phase 4

Veranstaltung: Verkehr auf dem Bismarckplatz

13.11.15 bis 13.11.15

Wie sollen der Verkehr und auch die Verkehrsführung zukünftig auf dem Bismarckplatz geregelt werden und wie sollen Fußgänger, Rad- und Autofahrer den Platz nutzen können? Dazu fand am Freitag, 13. November 2015, eine Veranstaltung zum Thema "Verkehrssituation auf dem neuen Bismarckplatz" statt.​

Phase 5

Rückfragenkolloquium

26.10.16 bis 26.10.16

Nach den Veranstaltungen im Oktober und November 2015 ging es bei der Bürgerbeteiligung zum Bismarckplatz in die nächste Runde. Sie konnten als Zuhörer am 26. Oktober 2016 beim Rückfragenkolloquium im Mittleren Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses ab 16 Uhr teilnehmen. Das Rückfragenkolloquium diente der Beantwortung schriftlich eingegangener oder im Kolloquium mündlich gestellter Rückfragen der teilnehmenden Planungsbüros. Zum Rückfragenkolloquium hatte die Stadt Stuttgart alle zum Preisgericht gehörigen Personen eingeladen, auch die Bürgervertreter waren anwesend.

Phase 6

"Platzgespräch" zur Neugestaltung des Bismarckplatzes

25.11.17

In der Veranstaltungsreihe "Platzgespräche" im Forum Lebendiger Westen hat die Stadt Stuttgart am Samstag, 25. November, um 16 Uhr im "westQuartier", Elisabethenstraße 26, das Konzept zur Neugestaltung des Bismarckplatzes vorgestellt. Martin Holch vom Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung und Philipp Dechow vom Büro ISA erläuterten den Siegerentwurf aus dem Wettbewerb und zeigten, wo es Spielräume und Grenzen für die weitere Bürgerbeteiligung gibt. Reinhard Möhrle, Bezirksvorsteher von Stuttgart West, brachte die Sicht des Bezirks zur Planung und zum Verfahren ein. Es moderierte Ute Kinn vom Büro GRiPS.

Der Bismarckplatz wird im Rahmen des Sanierungsgebiets Stuttgart 28-Bismarckstraße neu gestaltet. Eine aus Vertretern des Gemeinderats, der Verwaltung, Fachleuten und Bürgern besetzte Jury hatte im Frühjahr den Entwurf des Büros ISA Internationales Stadtbauatelier aus Stuttgart mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Der Entwurf wird seither im Westen zwischen Befürwortern und Kritikern lebhaft diskutiert und unterschiedlich bewertet.

Zu der Veranstaltung waren alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen.

  • Die Zukunft des Bismarckplatzes ist entschieden

    Visualisierung zur Neugestaltung des BismarckplatzesDer Siegerentwurf des Internationalen Stadtbauateliers (ISA) dreht die heutige Ausrichtung des Platzes parallel zur Schwabstraße um 90 Grad und erzeugt eine neue und klare Orientierung auf das Hauptgebäude des Platzes, die Elisabethenkirche. Visualisierung: ISA
    Der Siegerentwurf des Internationalen Stadtbauateliers (ISA) dreht die heutige Ausrichtung des Platzes parallel zur Schwabstraße um 90 Grad und erzeugt eine neue und klare Orientierung auf das Hauptgebäude des Platzes, die Elisabethenkirche. Visualisierung: ISA
    Der Bürgermeister für Städtebau und Umwelt, Peter Pätzold, hat am 24. März 2017 den Siegerentwurf der Mehrfachbeauftragung im kooperativen Verfahren zur Neugestaltung des Bismarckplatzes vorgestellt. Er stammt vom Internationalen Stadtbauatelier, kurz ISA aus Stuttgart. Dies hatte die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Sigurd Henne in ihrer Sitzung am 22. März 2017 entschieden.

    Die Jury hat den "mutigen Entwurf" ausgewählt, weil er "die unterschiedlichen Zielsetzungen der Aufgabenstellung am besten zusammenbringt". Die Verfasser drehen die heutige Ausrichtung des Platzes parallel zur Schwabstraße um 90 Grad und erzeugen eine neue und klare Orientierung auf das Hauptgebäude des Platzes, die Elisabethenkirche.

    Die Präsentation zur Kirche wird durch großzügige Freitreppen hervorgehoben, mit denen die topographischen Unterschiede ausgeglichen werden. Alleenartige Baumreihen betonen diese Absicht. Durch die offene und weite Mitte und kräftige Raumkanten entsteht eine großzügige Stadtplatzsituation. Die quer zu den Alleen laufenden "Stadtbeete" stehen mehreren Funktionen zur Verfügung, wie Sitzen, Gärtnern und Spielen.

    Das Trafo- und WC-Gebäude wird durch die Erweiterung zu einem Café-Gebäude aufgewertet. Die Führung der Schwabstraße über den Platz "wirkt selbstverständlich". Die positive Baumbilanz unterstützt die Bemühungen für mehr Grün in der Stadt. Insgesamt stiftet der Entwurf hohe Identifikation für das Quartier und den Stadtteil, mit guten Aufenthaltsqualitäten und robuster Nutzbarkeit, heißt es in der Begründung.

    Die Kosten für die Neugestaltung betragen rund 4,5 Mio. Euro

    Bürgermeister Pätzold ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: "Mit diesem gelungenen Entwurf ist eine nachhaltige Neugestaltung des Bismarckplatzes im Sinne der bisherigen Bürgerbeteiligung greifbar nahe gerückt. Der neue Platz schafft den Rahmen für vielfältige Nutzungen."

    Aufgabe des Verfahrens war die Entwicklung eines realisierungsfähigen, gestalterischen und funktionalen Konzepts für den Bismarckplatz sowie den anschließenden öffentlichen Raum in der Schwab-, Vogelsang-, Bismarck- und Elisabethenstraße. Das Planungsgebiet mit einer Gesamtgröße von rund 1,2 Hektar liegt im Sanierungsgebiet Stuttgart 28 - Bismarckstraße. Die Kosten für die Neugestaltung des Platzes betragen rund 4,5 Millionen Euro. Voraussichtlich ab 2020 soll gebaut werden, die Bauzeit wird rund ein Jahr betragen.

    Die Sanierungssatzung trat 2013 in Kraft. Die vorbereitenden Untersuchungen hatten eine Reihe von städtebaulichen Mängeln dokumentiert, wie den sehr hohen Versiegelungsgrad der Freiflächen, fehlende öffentliche Grün-, Spiel- und Erholungsflächen sowie eine uneinheitliche Gestaltung.

    Der Verkehr am Bismarckplatz spielt für die Gestaltung eine zentrale Rolle. Zum einen sollte der Parkplatzbedarf der Quartiersbewohner und der ansässigen Betriebe berücksichtigt werden. Andererseits sollte die Verkehrsachse Schwabstraße mit ihrer stark trennenden Wirkung gemildert und in die Neuordnung des Platzes integriert werden.

    Dabei sollten die Multifunktionalität des Platzes als Grün- und Erholungsfläche erhalten bleiben und mehrfach bespielbare Flächen geschaffen werden. Auftraggeberin der Planung ist die Landeshauptstadt Stuttgart. Das Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung koordiniert und realisiert das Bauvorhaben.

    Bürgerbeteiligung im Vorfeld

    Zur Neugestaltung des Bismarckplatzes hatten viele Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen, Sorgen und Wünsche im Rahmen der Bürgerbeteiligung im Sanierungsgebiet Stuttgart 28 eingebracht. Es wurden dafür mehrere Veranstaltungen durchgeführt, unter anderem mit Planungstischen auf dem Bismarckplatz selbst.

    Eingeladen hatten dazu das Forum Lebendiger Westen, Bezirksvorsteher Reinhard Möhrle sowie das Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung. Unterstützt wurde der gesamte Beteiligungsprozess durch die Bürgerstiftung Stuttgart. Auf dem Beteiligungsportal der Landeshauptstadt hatten Interessierte die Möglichkeit online an Umfragen teilzunehmen und Ideen sowie Vorschläge in Diskussionsforen zu äußern.

    Teilnehmende Architekten und Landschaftsplaner

    Die Stadt hat insgesamt acht Büros beauftragt: ARP, Stuttgart; greenbox, Stuttgart; ISA, Stuttgart; LIMA, Stuttgart; lohrberg, Stuttgart; Kölz GmbH, Ludwigsburg; schreiberplan, Stuttgart; Wölfing-Seelig, Stuttgart.

    Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge

    Alle acht Entwürfe der Mehrfachbeauftragung waren vor Ort im Stuttgarter Westen in der Friedensschule, Bismarckstraße 30, ausgestellt. Von Samstag, 25. März 2017, bis einschließlich Samstag, 7. April 2017, konnten die Pläne und Modelle dort besichtigt werden.

  • Die einzelnen Schritte des Beteiligungsverfahrens im Überblick:

  • Bismarckplatz soll mehr Aufenthaltsqualität bieten

    Der Bismarckplatz soll im Rahmen der Sanierung Stuttgart 28 aufgewertet und neu gestaltet werden. Dafür hatte die Stadt eine Mehrfachbeauftragung an acht Planungsbüros ausgeschrieben, um realisierungsfähige, gestalterische und funktionale Konzepte für den öffentlichen Raum zu erhalten. Die Ausschreibung wurde unter Einbeziehung von Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils erarbeitet.

    Das Planungsgebiet hat eine Gesamtgröße von 1,2 Hektar und beinhaltet auch die Umgebung des Platzbereichs mit der Schwab-, Vogelsang-, Bismarck- und Elisabethenstraße.
    Mit der Neugestaltung des Bismarckplatzes soll für die Bewohner ein Identität stiftender Stadtplatz im Stuttgarter Westen entstehen. Mängel sind vor allem der hohe Versiegelungsgrad der Freiflächen, der Mangel an Erholungsflächen und die fehlende einheitliche Gestaltung. Den ­Anwohnern selbst fehlen ­gastronomische Betriebe mit ­Außenbewirtschaftung.

    Die erforderlichen Unter­lagen wurden ab dem 6. Oktober 2016 an die Büros ausgegeben, das Preisgericht trat im März 2017 für eine Entscheidung zusammen. Den Kosten des Verfahrens in ­Höhe von 112 000 Euro hatte der Ausschuss für Umwelt und Technik in seiner Sitzung vom 19. Juli 2016 zugestimmt.
  • Ergebnisse der Bürgerbeteiligung bis Ende 2015

    Die Bürgerbeteiligung zur Neugestaltung des Bismarckplatzes war in verschiedene Phasen gegliedert. Anfang 2016 wurde ein erstes Fazit gezogen. Für Interessierte bestand bei einer Vielzahl von Veranstaltungen sowie von Online- und Offline-Angeboten die Möglichkeit an der offenen Bürgerbeteiligung mitzuwirken. Folgende Zusammenfassung der verschiedenen Beteiligungsformen und Teilnehmerzahlen verdeutlicht die rege Beteiligung an der Neugestaltung des Bismarckplatzes:


    Zusammenfassung der Ergebnisse

    Der Bismarckplatz hat einen identitätsstiftenden Charakter für den Stuttgarter Westen. Die Kirche soll als Teil des Platzes sichtbarer werden und der Wochenmarkt muss als wichtiger Bestandteil des Platzes in der Planung Beachtung finden.

    Nutzung

    Die bereits bestehende Multifunktionalität des Platzes ist weiterhin gewünscht. Eine Mischung aus Erholungs- und Veranstaltungsort mit einer familienfreundlichen Gestaltung wurde als Funktion des Platzes von den meisten Bürgerinnen und Bürgern favorisiert. Dabei soll die Trennwirkung der Schwabstraße mit einer einheitlichen Gestaltung aufgehoben werden.

    Für viele Bürgerinnen und Bürger sind verschiedene Sitzmöglichkeiten, eine multifunktionale Spielfläche (Spielplatz befindet sich bereits in Elisabethenanlage) und Wasserspiele (Bachlauf, Brunnen, Fontänen) wichtige Gestaltungselemente für die Neugestaltung.

    Gastronomie und Verkehr

    Zudem wurde mehr Gastronomie mit Außenbewirtschaftungsflächen gewünscht, unter Berücksichtigung der Anwohnerinnen und Anwohner.

    Der Verkehr soll beruhigt und reduziert sowie die Verkehrssicherheit für Kinder ge-währleistet werden. Dazu wünschen sich viele Bürgerinnen und Bürger eine Mischfläche für alle Verkehrsteilnehmer mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 km/h oder 30 km/h. Die Veränderungen sollen einen optimalen Verkehrsfluss in der Schwabstraße aber nicht stören.

    Weiterhin sind viele Bäume, Grünflächen mit Bepflanzung und urbanes Gärtnern (am Bismarckplatz und in der Elisabethenanlage) gewünscht.

    Grundsätzlich sollen durch die Neugestaltung sonnige und offene Flächen entstehen.

    Einige Bürgerinnen und Bürger sind allerdings auch der Meinung, dass eine Neugestaltung des Bismarckplatzes nicht oder nur in geringem Maße notwendig ist.

    Weitere Informationen

    Hier und unter www.lebendiger-westen.de finden Sie weitere Informationen zum Beteiligungsprozess und zum aktuellen Stand des Verfahrens. Dort finden Sie auch die Ergebnistabelle mit allen Ergebnissen der bisherigen Veranstaltungen sowie der eingegangenen Vorschläge und Konzepte zur Neugestaltung des Bismarckplatzes.

    Diesen Ergebnistext finden Sie auch als Download unter dem Reiter "Links & Downloads".

  • Ideen und Wünsche der Bürger zur Verkehrssituation auf dem Bismarckplatz

    Das Forum lebendiger Westen hat zur Umgestaltung des Bismarckplatzes mit Unterstützung der Stadt Stuttgart eine Umfrage zu dem Thema Verkehr durchgeführt. Von Ende Oktober bis Anfang November wurde die Umfrage im Stuttgarter Westen durch das Eltern-Kind-Zentrum verteilt sowie hier auf der Online-Plattform"Stuttgart - meine Stadt" zur Verfügung gestellt. 71 Anwohner, Anlieger und Interessierte haben an der Umfrage teilgenommen und Ihre Wünsche zur Verkehrssituation auf dem Bismarckplatz geäußert.


    43 Prozent der Teilnehmer gaben an, im Stuttgarter Westen, jedoch mehr als 200 m vom Bismarckplatz entfernt zu wohnen. 41 Prozent der Teilnehmer wohnen im Stuttgarter Westen, maximal 200 m vom Bismarckplatz entfernt. Die restlichen 16 Prozent der Teilnehmer kommen aus anderen Stadtteilen/Städten. Zusammenfassend können folgende Aussagen über den Verkehr am Bismarckplatz getroffen werden:

    Für die Mehrheit der Befragten (44 Prozent), soll die Höchstgeschwindigkeit auf der Schwabstraße im Bereich Bismarckplatz 30 km/h betragen. Die Zustimmung für eine Tempo-50-Zone ist mit 17 Prozent relativ gering.

    51 Prozent der Befragten wünschen eine Mischfläche für Fußgänger, Radfahrer und Autos mit Tempo 20 auf dem gesamten Platz, um zukünftig eine besseren Übergang für Fußgänger über die Schwabstraße zu erhalten. Weiterhin wollen 18 Prozent mehrere Ampeln an der Schwabstraße und 15 Prozent möchten, dass die Übergänge bleiben wie bisher.

    Bei der Frage, wie die Radfahrer über den Bismarckplatz fahren sollen, haben sich 33 Prozent der Befragten ebenfalls eine Mischfläche für Fußgänger, Radfahrer und Autos mit Tempo 20 auf dem gesamten Platz gewünscht. Neben einer Mischfläche mit Tempo 20 können sich 23 Prozent der Befragten einen großen Bereich als Fußgängerzone vorstellen, der Radfahrern das Queren dieses Bereichs erlaubt. 19 Prozent wünschen sich allerdings, dass der Bereich vor dem Café Fragola für Radfahrer gesperrt wird.

    Zur Verbesserung der Parkplatzsituation erachten 34 Prozent eine Tiefgarage unter dem Bismarckplatz als sinnvoll. 29 Prozent wollen, dass es keine Parkmöglichkeiten auf dem Platz gibt. 14 Prozent wünschen sich hingegen zumindest Kurzzeit-Parkplätze auf dem Platz.

    Ein wichtiges Thema war auch stets die Verlegung der Haltestelle der Buslinie 42 entweder auf den Straßenbereich direkt vor oder nach dem Bismarckplatz. Auf diese Frage gab es mit 62 Prozent die eindeutige Antwort, dass die Haltestelle wie bisher direkt auf dem Bismarckplatz bleiben soll.

    Eine grafische Darstellung der Ergebnisse finden Sie in der Bildergalerie und als ausführliche PDF-Version unter "Links & Downloads".​
  • Wünsche und Ideen zur Sanierung des Bismarckplatzes

    Das Forum lebendiger Westen hat zur Umgestaltung des Bismarckplatzes mit Unterstützung der Stadt Stuttgart und der Bürgerstiftung Stuttgart eine Umfrage durchgeführt. Ziel war es, herauszufinden, wie Anwohnerinnen und Anwohner, Anlieger und interessierte Bürger den Platz in Zukunft nutzen möchten.

    Vom 28. September bis 7. Oktober 2015 wurde die Umfrage in Papierform durch das Eltern-Kind-Zentrum verteilt sowie hier auf "Stuttgart - meine Stadt" online zur Verfügung gestellt. 172 Personen haben an der Umfrage teilgenommen und ihre Wünsche geäußert. Die meisten Teilnehmer (63 %) wohnen im Stuttgarter Westen und nicht weiter als 200 m vom Bismarckplatz entfernt. Zusammenfassend können folgende Aussagen über die gewünschten Nutzungen am Bismarckplatz getroffen werden:

    Für die Mehrheit der Befragten (56 %), soll der Bismarckplatz vor allem eine Mischung aus Veranstaltungs- und Erholungsort werden.

    74 % der Befragten wollen den Bismarckplatz nutzen, um dort zukünftig draußen zu verweilen, spazieren zu gehen oder zu spielen. Weiterhin wollen 67 % den Markt besuchen oder den Markt beschicken und 62 % möchten auf dem Bismarckplatz essen und trinken.

    Bei der Frage nach der Ausstattung des Bismarckplatzes haben sich 62 % der Befragten Cafés und Restaurants mit (variablem) Außensitzbereich gewünscht. Dies deckt sich mit dem Wunsch nach Essen und Trinken am Bismarckplatz. Neben der Gastronomie sind den Befragten aber auch der Baumbestand (60 %) sowie ein Wasserspiel/Brunnen (55 %) wichtig.

    Spielflächen am Bismarckplatz sind insbesondere für Familien mit Kindern und Jugendlichen ein wichtiges Thema. Dennoch hat sich die größte Gruppe mit 27 % für eine Spielfläche hauptsächlich in der Elisabethenanlage ausgesprochen. 23 % möchten eine Spielfläche auf dem Bismarckplatz undin der Elisabethenanlage.

    Basierend auf den kleinen urbanen Gartenflächen am Bismarckplatz, die mit Hilfe der Schülerinnen und Schüler der Schwabschule bereits angelegt wurden, sollen weitere Flächen für das urbane Gärtnern entstehen. 33 % der Befragten wünschen sich eine Gartenanlage für Blumen, Kräuter, Obst und Gemüse, die von Bürgerinnen und Bürgern angelegt werden, auf dem Bismarckplatz sowiein der Elisabethenanlage.

    Eine grafische Darstellung der Ergebnisse finden Sie in der Bildergalerie und als ausführliche PDF-Version unter dem Reiter "Links & Downloads". Dort finden Sie auch das "Protokoll zur Beteiligungsveranstaltung" (PDF), die auf dem Bismarckplatz am 10. Oktober 2015 stattfand.
  • Allgemeines aus der Bürgerbeteiligung

    Die Auftaktveranstaltung zur Umgestaltung des Bismarckplatzes am 17. April 2015 war gut besucht. Foto: Stadt Stuttgart
    Die Auftaktveranstaltung zur Umgestaltung des Bismarckplatzes am 17. April 2015 war gut besucht. Foto: Stadt Stuttgart
    Zum Bismarckplatz hatte sich im Sommer 2014 eine Arbeitsgruppe gebildet. Erste Zwischenergebnisse lagen im Mai 2015 vor. Sie können diese im Protokoll der Bismarckplatzgruppe nachlesen:
    Protokolle der vorangegangenen Veranstaltungen, Projektsteckbriefe und Pläne sowie sonstige Unterlagen finden Sie auf der Internetseite des "Forums Lebendiger Westen".

  • Ihre Ansprechpartner für Rückfragen zum Beteiligungsverfahren

    Landeshauptstadt Stuttgart

    Thomas Schuster
    Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung
    Telefon:  (0711) 216-20326
    Mail:      thomas.schuster@stuttgart.de

    Anschrift:
    Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung
    Eberhardstraße 10
    70173 Stuttgart

    Modulare Stadtteilassistenz

    Lic.rer.reg. Ute Kinn
    Büro GRiPS
    Telefon:  (07243) 719455
    Fax:        (07243) 719454
    Mail:     ute.kinn@grips-ettlingen.de

    Anschrift:
    Büro GRiPS
    Friedrichstraße 4
    76275 Ettlingen

    Bürgerstiftung Stuttgart

    Corinna Walz
    Bürgerstiftung Stuttgart
    Telefon:  (0711) 722351-25
    Fax:        (0711) 722351-29
    Mail:      corinna.walz@buergerstiftung-stuttgart.de

    Anschrift:
    Bürgerstiftung Stuttgart
    Olgastraße 57a
    70182 Stuttgart
    www.buergerstiftung-stuttgart.de

  • Ihre Ansprechpartner für allgemeine Fragen zum Beteiligungsportal

    Melanie Buck
    Abteilung Kommunikation
    Telefon:    (0711) 216-91806
    Mail:        stuttgart-meine-stadt@stuttgart.de

    Jan Minges
    Abteilung Kommunikation
    Telefon:    (0711) 216-91813
    Mail:        stuttgart-meine-stadt@stuttgart.de

    Anschrift:
    Landeshauptstadt Stuttgart
    Abteilung Kommunikation
    Rathauspassage 2
    70173 Stuttgart