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Stadtweit

Internationaler städtebaulicher Wettbewerb Rosenstein

Entwurf eines Rahmenplans

ThemaStadtentwicklung
Zeitraumfür Beteiligung: ab 09.05.2018
vsl. Umsetzung ab Sommer 2018
ZielgruppeAlle Stuttgarterinnen und Stuttgarter

informelle Beteiligunginformelle Beteiligung
offen
  • Rosenstein startet in eine neue Phase

    Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern hat die Stadt Stuttgart 2016 über die Zukunft der Entwicklungsfläche Rosenstein diskutiert. Nun folgt die nächste Phase. In diesem Jahr startet der "Internationale offene städtebauliche Wettbewerb Rosenstein – Ideen für den neuen Stadtteil", zu dem alle Stuttgarter eingeladen sind, sich zu beteiligen.

    Ziel der "Informellen Bürgerbeteiligung Rosenstein" im Jahr 2016 war es, zu den zentralen Fragestellungen des Zusammenlebens in Stuttgart und zur Zukunft der Entwicklungsfläche Rosenstein ein möglichst breit akzeptiertes Ergebnis zu erarbeiten. Das Ergebnis war das "Memorandum Rosenstein", das in Form von Empfehlungen konkrete Leitplanken formulierte. Diese Leitplanken wiederum dienen nun als Grundlage für weitere Planungs-, Beteiligungs- und Entscheidungsprozesse, wie den internationalen städtebaulichen Wettbewerb Rosenstein.
     

    Wie funktioniert der Wettbewerb?

    Grundsätzlich hilft ein Wettbewerb, Ideen für ein stadtplanerisches Vorhaben zu finden. Dabei werden Vorgaben seitens der Stadtplanung in einen Auslobungstext gefasst. Diese Auslobung wird als Aufgabenstellung international veröffentlicht und bekanntgemacht. Architekten, Stadtplaner und Landschaftsarchitekten können am Wettbewerb teilnehmen, um zu den Anforderungen eine städtebauliche Planung und Vision für das neue Rosenstein-Quartier zu entwickeln. Grundsätzlich bieten solche Wettbewerbe die Möglichkeit, verschiedene Ansätze zu finden, wie eine Fläche oder ein Gebiet zukünftig gestaltet werden kann. Solche Wettbewerbe sind also ein sehr gutes qualitäts- und projektorientiertes Mittel, wenn es darum geht, aus einer Vielzahl von Lösungsansätzen die beste Lösung hinsichtlich Städtebau, Funktion, Ökonomie und Sozialverträglichkeit für ein bestimmtes Projekt zu finden.

    Der "Internationale offene städtebauliche Wettbewerb Rosenstein – Ideen für den neuen Stadtteil" hat zum Ziel, eine erste Vision des künftigen Rosenstein-Quartiers zu erarbeiten, die dann als Grundlage für alle weiteren städtebaulichen Planungen dienen soll. Im Ergebnis soll ein Gesamtkonzept vorliegen, welches in städtebaulicher, programmatischer und prozessualer Hinsicht bei der Entwicklung des Rosenstein-Quartiers den Orientierungsrahmen im langfristig angelegten Planungsprozess bildet. In die Auslobung des Wettbewerbs fließen als Grundlage die Ergebnisse aus der "Informellen Bürgerbeteiligung Rosenstein" ein, wie sie im "Memorandum Rosenstein" festgehalten sind, darunter auch die Ergebnisse der Kinderbeteiligung.

    Der Wettbewerb besteht aus zwei Phasen. In der ersten Phase des Wettbewerbs soll ein Zukunftsbild für das Rosenstein-Quartier entwickelt werden. Die zweite Phase des Wettbewerbs soll ein städtebauliches Gesamtkonzept in Form eines Rahmenplanes schaffen. Dieser soll das Zukunftsbild ausformulieren und wesentliche, übergeordnete Planungsvorgaben erfüllen, um somit als Grundlage für die städtische Planung sowie weitere städtebauliche und Architektenwettbewerbe zu dienen.
     

    Transparenter Prozess mit Bürgerbeteiligung

    Die Beteiligung am "Internationalen offenen städtebaulichen Wettbewerb Rosenstein – Ideen für den neuen Stadtteil" erfolgt auf mehreren Wegen und zu verschiedenen Zeitpunkten. In der ersten Phase des Prozesses hat am Mittwoch, 16. Mai 2018, eine Infoveranstaltung mit Workshop-Charakter im Stadtpalais stattgefunden. An diesem Abend wurde durch das Amt für Stadtplanung und Erneuerung und einer externen Moderation zunächst der Text für die Auslobung vorgestellt. Es folgte eine intensive Diskussion mit den Teilnehmern, die weitere Ideen zum Text und Änderungsvorschläge einbringen konnten.
     

    Online-Beteiligung bis 31. Mai 2018

    Für alle, die an diesem Abend nicht dabei sein konnten, wurde vom 9. bis 31. Mai 2018 hier auf dem Beteiligungsportal unter dem Reiter "Teilnehmen" ein Forum geschaltet, in dem alle Stuttgarter ebenfalls ihre Ideen und Vorschläge zum Auslobungstext äußern konnten. Hilfreich war dabei ein Überblick über die zehn Handlungsfelder, die im Text dargestellt werden. Alle gesammelten Vorschläge wurden im Anschluss an den Workshop und das Online-Forum geprüft und flossen gegebenenfalls in den Auslobungstext ein.

    Darüber hinaus werden aus den Reihen des "Forums Rosenstein", das Teil der "Informellen Bürgerbeteiligung Rosenstein" war, drei Mitglieder für das Preisgericht des Wettbewerbs nominiert. Diese Mitglieder wirken als Sachverständige bei der Meinungsbildung im Preisgericht mit, sind aber nicht stimmberechtigt.

    Veröffentlichung des Auslobungstextes

    Nach Abschluss der Bürgerbeteiligung wurde der Auslobungstext in die ausführlichen Vorberatungen der städtischen Gremien gebracht und diskutiert. Anschließend wurde der Auslobungstext im Gemeinderat als bindend für den gesamten Wettbewerbsprozess beschlossen. Der Text wurde am 20. Juli 2018 unter www.stuttgart.de/wettbewerbe/rosenstein und hier auf dem Portal veröffentlicht.
     

    Weitere Bürgerveranstaltungen

    Zum Wettbewerb sind noch weitere Veranstaltungen angedacht. Die erste ist das Rückfragenkolloquium, das am 27. Juli 2018 von 13 bis 15 Uhr im Rathaus stattfindet. Sobald weitere Veranstaltungen terminiert sind, werden diese hier veröffentlicht.
     
    Hier können Sie sich die Handlungsfelder in der Übersicht anschauen oder herunterladen. Mehr Informationen finden Sie auch unter den Reitern "Teilnehmen" sowie "Links & Downloads":
     
  • Weitere Informationen zum Thema Rosenstein

  • Die Entwicklungsfläche

    Die Entwicklungsfläche Rosenstein hat eine Größe von rund 85 Hektar. Foto: Arnim Kilgus
    Im Dreieck zwischen Hauptbahnhof, Neckar und Pragtunnel liegt die rund 85 Hektar große Entwicklungsfläche Rosenstein.​​
    WEITER
  • Die Bürgerbeteiligung 2016

    An drei öffentlichen Veranstaltungen konnten sich Bürger 2016 engagieren. Foto: Thomas Wagner/Stadt Stuttgart
    Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern hat die Stadt Stuttgart schon 2016 über die Zukunft der Entwicklungsfläche diskutiert.
    WEITER
  • Flug über das Gleisfeld

    Hier können Sie sich das Gleisvorfeld aus der Vogelperspektive ansehen.
  • Die Umgebung

    Entdecken Sie die Nachbarschaft der Entwicklungsfläche Rosenstein.​​
Phase 1

Ihre Vorschläge zum Auslobungstext

09.05.18 bis 31.05.18

Diskutieren Sie hier vom 9. bis 31. Mai 2018 untereinander oder machen Sie Vorschläge zum Auslobungstext des "Internationalen offenen städtebaulichen Wettbewerbs Rosenstein - Ideen für den neuen Stadtteil". Alle eingegangenen Ideen werden nach Beendigung des Forums am 31. Mai 2018 vom Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung geprüft, ob und wie sie für eine Ergänzung des bestehenden Auslobungstextes berücksichtigt werden können.

beendet
  • Der Auslobungstext in der Übersicht

    Die Auslobung gliedert sich in zwei wesentliche Teile:

    Der Teil A erläutert die Aufgabenstellung und beinhaltet die allgemeinen Rahmenbedingungen zum Wettbewerb, wie z.B. die Verfahrensart, die Terminabfolge und Fristen, die Teilnahmevoraussetzungen, die Abgabeleistungen und deren Beurteilungskriterien, etc.

    Der Teil B der Auslobung beinhaltet die planerischen Vorgaben und Ziele an die Teilnehmer und stellt Ihnen zusätzlich als Hilfestellung für die Bearbeitung Hintergrundinformationen zur Region, der Stadt und den Stadtbezirken zur Verfügung. Sie umfasst auch eine Analyse der Bestandssituation und der wichtigsten planerischen Themen. Die Planungsanforderungen beinhalten hierbei – neben den durch die städtischen Behörden ermittelten und für die Funktionalität eines Stadtteils benötigten Stadtbausteinen – auch die Ergebnisse der „Informellen Bürgerbeteiligung Rosenstein“ sowie die daraus abgeleiteten Handlungsfelder als wesentliche und verbindliche Vorgabe.
     
     

    Die Handlungsfelder des Auslobungstextes in der Übersicht

    Ergänzend zum Auslobungstext finden Sie in der folgenden PDF-Datei die einzelnen Handlungsfelder aus den planerischen Vorgaben - Teil B des Auslobungstextes - in der Übersicht. Diese ermöglicht Ihnen, schnell einen Überblick über den Auslobungstext zu bekommen und zu erfahren, worum es in den einzelnen Handlungsfeldern geht und zu welchen Punkten Sie Vorschläge und Anregungen machen können.
     
     
    Außerdem können Sie sich hier die Präsentation der STEG Stadtentwicklung GmbH anschauen:
     

Nennen Sie uns Ihre Ideen und Vorschläge zum Auslobungstext des internationalen städtebaulichen Wettbewerbs Rosenstein!

ERHALT DER WAGGONS AM NORDBAHNHOF
Soll eine seit 20 Jahren gewachsene Kulturinstitution verschwinden? Wir stehen für den Erhalt der Waggons und für den Eintrag in den Auslobungstext des Wettbewerbs als zwingender Bestandteil.

WAS BEDEUTEN DIE WAGGONS?
Ein paar stillgelegte Eisenbahnwaggons - und doch so viel Bewegung um die Ateliergemeinschaft „Bauzug 3YG“ (Träger: Stups e.V.) 1999 gegründet besteht nun seit fast 20 Jahren eine mehrmals totgeglaubte kunst- und kulturelle Institution, die nicht mehr wegzudenken ist aus Stuttgart. Denn schon immer haben sich die Waggons einem breiten Publikum geöffnet, ob für Kinder, Jugendliche, erwachsene BürgerInnen oder als touristischer Anlaufpunkt.

Anfangs 20, nun zehn Waggons der Baureihe 3YG beherbergen KünstlerInnen, die nicht nur aus finanziellen Gründen ihre Arbeitsstätte in ungewohntes Terrain verlagert haben. Wieviel mehr daraus entstanden ist, zeigt sich anhand von 20 Jahren Geschichte, die weitaus mehr zu bieten hat als die Summe der Ateliers. Trotz der Starrheit von 15000kg pro Waggon wurde hier viel bewegt – nicht nur auf den Schienen.

Denn neben den Ateliers und temporären Kunsträumen wirkten und wirken die Waggons als Knotenpunkt,
als Treffpunkt für Vernetzung, als Inspirationsquelle sowie als Geburtsstätte vieler kultureller Inszenierungen und Institutionen im Raum Stuttgart und auf internationaler Ebene. Von hier aus wurden die Wagenhallen entdeckt und als Künstlerraum gegründet, Theater und öffentlicher Raum wurde neu definiert, Nischenprojekte fanden hier ihre Chance, die Zwischennutzung von temporären Räumlichkeiten hat hier ihr Beispiel (www.raumstation-waggons.de) und – ohne jemandem nahe treten zu wollen - viele von außen kommende KünstlerInnen und BesucherInnen wurden an den Waggons über ihre Meinung zu Stuttgarts Kulturleben eines anderen belehrt.

„Um kreatives Potenzial in der Stadt zu halten, müssen Flächen und Räume für Subkultur sowohl geschützt, als auch geschaffen werden, denn Subkultur kann die Identität und das Image der gesamten Stadt prägen und positiv beeinflussen.“ (aus dem Entwurf des Auslobungstextes, S.41)

ABRISS UM NEU ZU BAUEN?
Eine über 20 Jahre gewachsene Institution wie der Bauzug wird sich in Stuttgart nicht mehr in dieser Form und mit diesem besonderen Flair künstlich herstellen lassen. Falls andere Pläne für diesen Ort Vorrang haben sollten, wird ein wichtiger Bestandteil einfach verschwinden.

Viele Kriterien der bisherigen Bürgerbeteiligung und unterschiedlichste Handlungsfelder des bisherigen Entwurfs der Auslobung passen wie die Faust aufs Auge zu den Waggons und sollte dementsprechend wahrgenommen werden.

Wir, die aktuellen KünstlerInnen in den Waggons sowie viele Ehemalige, UnterstützerInnen, Institutionen und inspirierte Künstlerinnen und BürgerInnen stehen dafür ein, dass die Waggons erhalten bleiben, im Wettbewerb eher vorwärts gedacht wird und der Bauzug weitere Schienen zum Weiterrollen bekommt.

Im Zuge der Neuplanung des Areals sehen wir die Chance, neue Verbindungen herzustellen. Am besten mehrgleisig.

In Vertretung von vielen Menschen in Stuttgart und auf der Welt
Euer Bauzug 3YG

Ch.B.

Kein Ort in Stuttgart hat in den letzten 20 Jahren mehr Kultur ab des Mainstreams produziert als dieser! Ohne Förderungen und mit viel Schweiss und Eigeninitiative. Ein erhaltungswürdiger Ort, mit Geschichte und wirklich fähigen Leuten.

23.05.18, 19:05, Zustimmungen , 0 Kommentare

lockelockelocke

Die Waggons sind ein wichtiger Vernetzungsort für Künstler und Kulturschaffende die abseits des Mainstreams arbeiten. Stuttgart braucht Orte wie diesen, an denen ohne Zwang herumexperimentiert werden kann.

24.05.18, 10:16, Zustimmungen , 0 Kommentare

Spunkt

Kultur ist ein wichtiges Gut! Warum sehen das die Gierer und Geier nicht!?

24.05.18, 12:08, Zustimmungen , 0 Kommentare

Lucifers.daughter

In den Waggons habe ich meinen ersten Film geschnitten, Noisemusik liebengelernt und konnte mich in der Stuttgarter Kulturszene hier vernetzen. Den Waggons habe ich privat und professionell als Künstler viel zu verdanken und ich hoffe, dass dieses Glück noch vielen anderen zuteil kommt

24.05.18, 13:57, Zustimmungen , 0 Kommentare

weltraumkantine

Die Stadt Stuttgart kann sehr froh darüber sein das es noch einen gewachsenen Ort wie die Waggons gibt. In den vergangenen Jahren sind einige dieser Orte verschwunden. Kreative Freiräume mit gewachsenen und funktionierenden Strukturen für Kunst, Mitmachen, Selbermachen, Kommunikation oder einfach nur mal ein bisschen Abschalten und Spaß haben entstehen nicht auf einem Reißbrett oder auf Basis von wirtschaftlichen Interesse. Dabei gehören heutzutage zu einer wirtschaftlich starken Stadt sehr wohl attraktive und kreative Orte wie die Waggons zum Thema Lebensqualität.

24.05.18, 14:33, Zustimmungen , 0 Kommentare

Julia_Kova

Stuttgart, die sich als "Kulturhauptstadt" versteht, sollte nicht vergessen, dass sich der kulturelle Reichtum und die Vielfältigkeit nicht nur an den etablierten Institutionen ablesen lässt. Alternative Kulturproduktionsorte und Off-Spaces sind ebenso wichtig und erlauben wichtige Synergien. Dennoch haben es diese Orte in Stuttgart bekanntlich nicht einfach - der Erhalt der Waggons wäre ein wichtiges Zeichen für deren Wertschätzung.

24.05.18, 14:51, Zustimmungen , 1 Kommentare [Kommentare einblenden]

Luba

Ein SEHR wichtiges Zeichen!

31.05.18, 18:35, Zustimmungen

TAUT

Ein wichtiger Ort für Experiment und künstlerischen Austausch! Unbedingt erhaltenswert!

24.05.18, 17:31, Zustimmungen , 0 Kommentare

baldrijan

Was in anderen Städten wie bspw. Leipzig oder Berlin selbstverständlich erscheint, muss man in Stuttgart schon suchen. Kunst, Kultur und Subkultur jenseits von etablierten Institutionen ist wichtig für das allgemeine Zusammenkommen, einen Austausch und dem Entstehen von Neuem. Sie muss ein wesentlicher Bestandteil des Stadtlebens sein, da sie dieses langfristig bereichert. Für Künstlerinnen und Künstler wird dort Kreativraum oder Ausstellungsmöglichkeiten jenseits von monetären Interessen geboten. Die Waggons sind eine der wenigen Lokalitäten in Stuttgart, die diese Funktion erfüllen. Ein Wegbrechen von diesen, würde das Angebot in Stuttgart noch karger machen.

24.05.18, 17:34, Zustimmungen , 0 Kommentare

aurel

Wenn ich an Stuttgart denke, denke ich sofort an die Waggons. Dieses Kulturelle Zentrum muss für alle Bewohner der Stadt und für die Stadt selbst erhalten bleiben, um ein Gleichgewicht zu erhalten.

24.05.18, 19:48, Zustimmungen , 0 Kommentare

Magali

Für den Erhalt der Waggons... hier entsteht und gedeiht seit Jahren Kunst und Kultur!

24.05.18, 20:37, Zustimmungen , 0 Kommentare

Tizian

Ohne die Waggons hätte ich niemals eine so große Interesse an Musik, Kultur, Kunst und Zwischen-Menschlichkeit entwickelt. Egal ob Parties, Theater, Workshops, oder Kinderfeste stattgefunden haben, die Betreiber und Gäste zeigten mir mit totaler Selbstverständlichkeit einander zu respektieren egal welcher Herkunft. Sowas sollte niemals egal zu welcher Zeit und egal in welcher Stadt fehlen!

24.05.18, 21:04, Zustimmungen , 0 Kommentare

welldan

Kenner wissen, dass Waggons und die damit vernetzte Subkultur in Stuttgart nahezu alternativlos bleibt. Dies gilt es zu schützen und ein stadtplansachliches Zugeständnis ist ein erster und wichtiger Schritt dies auch nicht-kundigen zugänglich zu machen und die Arbeit der Künstler als das zu manifestieren was sie ist, ein einzigartiges Kulturangebot von dem der Stadtteil, seine Anwohner sowie Besucher profitieren, wie von wenig anderem.

24.05.18, 21:14, Zustimmungen , 0 Kommentare

mr

Ein Ort, der weit über Stuttgart und Deutschlands Grenzen hinaus bekannt ist und unterschiedlichste Menschen zusammenbringt. Hier findet interkultureller Austausch statt, hier wird Kunst und Kultur gelebt und erfahrbar gemacht, wie es anderswo in dieser Qualität nur schwer möglich ist.
Die Waggons sind eine traditionsreiche Institution von Menschen für Menschen, die unbezahlbar und wertvoll ist.

24.05.18, 21:15, Zustimmungen , 0 Kommentare

pewe

Über soviel (unkommerzielles) kulturelles Engagement welches an diesem Ort seit Jahren geleistet und für jede/n sichtbar wird, sollte sich jede Stadt freuen!!!

25.05.18, 00:23, Zustimmungen , 0 Kommentare

vorblida

Die Waggons sind eine Spielwiese für Künstler, Kulturschaffende, Interessenten, Neugierige und Zufällig-vorbei-streunende. Dieser Ort macht Stuttgart bunt und darum braucht es ihn auch weiterhin.

25.05.18, 00:47, Zustimmungen , 0 Kommentare

Moderationsteam

Im aktuellen Entwurf des Auslobungstextes finden sich auf Seite 34 schon Formulierungen, dass der Erhalt der Subkultur ein wichtiges Anliegen der Stadt ist. Die Planer sollen sich Gedanken machen, wie und wo diese auf auf der Wettbewerbsfläche angeordnet werden können.

Um den Grundstein für eine kulturelle Identität des neuen Stadtteils zu legen soll im Wettbewerb eine Fläche von etwa 5 Hektar, als Sonderentwicklungsfläche Kultur, für nutzungsoffene und subkulturelle Nutzungen vorgesehen werden, um zum Einen kreative Raumaneignungen zu ermöglichen und um zum Anderen die Option zu gewährleisten, auf zukünftige und zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu vorhersehende kulturelle Bedarfe reagieren zu können. Die Waggons könnten daher als als Bestandteil im Rahmen des vorzuschlagenden kulturellen Konzeptes Eingang finden.

Darüber hinaus vielen Dank, dass Sie so aktiv die Gelegenheit nutzen, hier Ihre Vorschläge zum Auslobungstext einzubringen, die wir uns auch alle genau ansehen und dann prüfen werden.

Ihr Moderationsteam

25.05.18, 11:08, Zustimmungen , 0 Kommentare

El Zorro

Diese Chance wahrzunehmen, einen wirklich authentischen, über Jahre gewachsenen, nicht mehr wegdenkbaren Kreativmotor der urbanen Kunst-, Kultur- und Kreativschaffenden fest zu integrieren, macht auch eine Hauptstadt aus, die gerne in Sachen Weltoffenheit, Vielfältigkeit, Kunst, Musik; Kultur & Medien an Berlin oder Hamburg anknüpfen mag.

25.05.18, 15:15, Zustimmungen , 0 Kommentare

Skipper

„Um kreatives Potenzial in der Stadt zu halten, müssen Flächen und Räume für Subkultur sowohl geschützt, als auch geschaffen werden, denn Subkultur kann die Identität und das Image der gesamten Stadt prägen und positiv beeinflussen.“ (aus dem Entwurf des Auslobungstextes, S.41)

Meine Meinung: Subkultur lässt sich nicht planen. Es geht darum, dass man Subkultur dort, wo sie von sich aus gedeiht, zulässt.

25.05.18, 22:04, Zustimmungen , 1 Kommentare [Kommentare einblenden]

Volly

letzter Satz ist wichtig den Planern und der Stadt näher zu bringen! Manche Orte kann man so nicht planen, man kann sich nur glücklich schätzen dass es sie gibt und diese dann schützen, erhalten, fördern.

29.05.18, 12:34, Zustimmungen

Wasuka

Die Waggons sind der einzige Ort, an dem sich in Stuttgart Subkultur entfalten und entwickeln konnte und kann. Die Waggons machen Stuttgart für mich und viele andere erst lebenswert.

26.05.18, 15:58, Zustimmungen , 0 Kommentare

ZiggY

Dieser Ort muss erhalten bleiben! Stuttgart braucht Subkultur und Vielfalt statt weiterer Einkaufsmöglichkeiten und Büros. Für mich und viele Andere sind die Waggons der Grund in Stuttgart zu bleiben.
StAy WaGgOnS!!!

26.05.18, 18:28, Zustimmungen , 0 Kommentare

sopilke

Die Waggons bleiben!

27.05.18, 21:26, Zustimmungen , 0 Kommentare

York

Danke lockelockelocke. Da schließe ich mich an "Die Waggons sind ein wichtiger Vernetzungsort für Künstler und Kulturschaffende die abseits des Mainstreams arbeiten. Stuttgart braucht Orte wie diesen, an denen ohne Zwang herumexperimentiert werden kann"

28.05.18, 09:36, Zustimmungen , 0 Kommentare

robcs

Unbedingt erhalten! So wichtig für die Subkultur in Stuttgart.

28.05.18, 12:25, Zustimmungen , 0 Kommentare

Mo D

Einer der wichtigsten kulturellen Orte für die Stadt! Wenn Stuttgart Kultur fördern möchte, dann ist ein Erhalt unumgänglich!
Ohne die Waggons seh ich für die Stadt schwarz!

28.05.18, 14:35, Zustimmungen , 0 Kommentare

karsten84schulze

...seit jahren nutze ich die Ateliegemeinschaft 3YG Waggons als fixpunkt meiner Aktivitäten. Die begegnungen hier sind einzigartig in ihrer Energie und Vielfältigkeit. Und es sind nicht nur die Künstler und Kulturschaffenden die hier agieren bei den Waggons läuft sich der gesamte Nordbahnhof über den weg gepaart mit allen Interessierten aus der Stadt und umgebung.....wir sind Rosenstein!

28.05.18, 17:01, Zustimmungen , 0 Kommentare

Tanja

Ich wohne sehr nahe von den Waggons, lebe hier seit fast 8 Jahren und bin ein großer Fan von den Waggons, ein wichtiges Kulturgut und eins der letzten guten Orte, an denen man stets eine wunderbare Zeit hat. Die Leute dort sind wunderbar, ein wichtiger Ort für Austausch, Kultur, Frei sein von allem.... Einfach so wichtig für unsere Stadt, die Menschen die hier leben und darf nicht verschwinden. Es wurde schon viel zu viel gutes in der Stadt vernichtet, musste weichen für Dinge, die kein Mensch braucht. Deswegen brauchen wir die Waggons auch weiterhin und ich denke ich spreche hier für ganz viele :-)

28.05.18, 20:48, Zustimmungen , 0 Kommentare

MarcoLu

In der so großen freiwerdenden Fläche muss es Platz haben für subkulturelle Aktivitäten, wie die Waggons, Containt, Stadtacker, Agenda Rosenstein oder weitere neue Akteure, welche einen unglaublichen Mehrgewinn für jeden Bürger der Stadt bedeutet und weiterhin bedeuten muss! Sollten die Vereine und Initiativen bei der Planung "vergessen" werden, ist das ein klares Zeichen gegen die Subkultur. Es wird größtenteils nicht mal Geld verlangt, was man von der Hochkultur nicht behaupten kann. Man will einfach nur ein kleines Stück Fläche. Die Menschen der Stadt zeigen Ihren Willen an der Teilnahme bei dieser Auslobung, die meistdiskutierten Beiträge sind die aus dem subkulturellen Bereich. Im Ernstfall lassen sich sicherlich noch weitaus mehr Menschen mobiliseren, um für eine kuturell vielfältige Stadt einzustehen. Ich hoffe die Stadtplaner nehmen sich diesen Wink zu Herzen und planen nicht am Bürgerwillen vorbei, wie so oft in Stuttgart oder sonst wo in der Repuplik. Vielen Dank!

28.05.18, 22:03, Zustimmungen , 0 Kommentare

Gibril

Die Waggons sind seit langen Jahren ein wichtiger Beitrag zur Stadtkultur und Ausdruck urbanen Freiraums. Sie werden weiterhin benötigt um Entfaltungsmöglichkeiten und schöne Momente zu erzeugen, ohne die das Stadtbild und -erleben um vieles ärmer würde.

29.05.18, 11:16, Zustimmungen , 0 Kommentare

Simon W

Es gibt in Stuttgart keinen vergleichbaren Ort mehr an dem Ideen wachsen die das ganze Land bereichern. Es ist der Freiraum an dem sich viele Menschen entwickeln und die Kreativität mit nach aussen Tragen sei es in der Architektur, in der Kunst, im Sozialwesen oder auch in Wirtschaftliche Betriebe. Am Ende kommt es allen zu gute, wie der Stadt und dem Land und auch weit darüber hinaus, wenn man den Menschen Freiräume wie diesen erhält.

29.05.18, 12:49, Zustimmungen , 0 Kommentare

Ullum1966

Nichts muß so bleiben, wie es ist. Dinge sollen sich entwickeln. Aber dafür braucht es Raum und dieses Areal bietet Raum.
Deshalb:
Unbedingt erhalten und eher vergrößern als verkleinern, Bitte!

29.05.18, 13:00, Zustimmungen , 0 Kommentare

Danny Salas

Die Waggons haben in den letzten zwei Dekaden, wie kein anderer die Kulturladschaft geprägt! Dieser Ort ist extrem wichtig für die Stuttgarter in all seinen Formen! Er muss erhalten werden!!!!

29.05.18, 20:31, Zustimmungen , 0 Kommentare

RichReka

Einfach ein sehr wichtiger Ort für Stuttgart, der nicht auch noch verschwinden darf!!!

29.05.18, 22:14, Zustimmungen , 0 Kommentare

Hartmut

Die Waggons sind in Stuttgart einer der allerletzten Orte, in denen selbstverwaltete und selbstgeschaffene Kunst jenseits des Mainstreams stattfindet. Musik und Kunst(formen), die man sonst im totgepflasterten Stuttgart nirgends sieht. Auch das gehört zur "Kultur", nicht nur das Dreispartenhaus!

30.05.18, 10:23, Zustimmungen , 0 Kommentare

Intermadina

Die Waggons sind eine Kunst- und Kulturinstiution, die es in dieser Form nicht ein zweites Mal in Stuttgart gibt. Der Verein bietet einen niederschwelligen Zugang zu Kultur / Kunst / Musik / Politik etc. nicht nur für Kunst- und Kulturschaffende aus der Region, sondern auch einem heterogenen Publikum. Durch das diverse Angebot und den damit verbundenen Syergie-Effekten sind die Waggons unentbehrlich für das Stuttgarter Stadtbild.

30.05.18, 14:00, Zustimmungen , 0 Kommentare

Ernstbert

Dem ist nichts hinzuzufügen.

30.05.18, 14:42, Zustimmungen , 0 Kommentare

DerMannMitDemPlan

Bei den Waggons handelt es sich um eine höchst erhaltenswerte kulturelle Institution in Stuttgart. Ich bin noch relativ neu in Stuttgart und die Waggons stellten auch einen Ort des persönlichen Austauschs dar.

31.05.18, 10:47, Zustimmungen , 0 Kommentare

buster.rice

Ich bin vor Jahren ganz zufällig über einen alten Freund an die Waggons gekommen und kann und will seither nichtmehr ohne diesen Ort und vor allem auch die Menschen, die in gestalten und beleben sein.
Ich habe hier vieles erlebt, geteilt, gefeiert und geschaffen. Anfangs waren die Waggons sind für mich wie eine Art Auszeit von meinem bürgerlichen Leben hier Stuttgart. Heute sind sie ein Mittelpunkt meines Lebens an dem ich Freunde treffe, Dinge baue, Musik erlebe, esse oder einfach nur abhänge.

Jeder Mensch, dem ich diesen Platz bisher gezeigt habe, war begeistert von der dort herrschenden kreativen Energie, Offenheit und der inklusiven Gemeinschaft.

Die Waggons sind gelebte Menschlichkeit, die es zu erhalten gilt.

31.05.18, 14:33, Zustimmungen , 0 Kommentare

Weitere Phasen ansehen

  • Rückfragenkolloquium stößt auf großes Interesse

    Mehr als  110 Architektur- und Planungsbüros haben bereits ihr Interesse am "Internationalen städtebaulichen Wettbewerb Rosenstein" bekundet; darunter neben vielen Wettbewerbern aus Deutschland auch internationale Büros.  Gut 50 von ihnen nahmen am 27. Juli die Gelegenheit war, beim Rückfragenkolloquium Fragen an die Stadtplaner der Landeshauptstadt Stuttgart zu stellen. Neben den vielen Büros waren auch Mitglieder des Preisgerichts und des Gemeinderats anwesend.
     
    Am Vormittag hatten die Teilnehmer des Kolloquiums die Möglichkeit, bei einer Begehung rund um das Wettbewerbsgebiet die Begebenheiten vor Ort zu erkunden, zu fotografieren und sich einen Eindruck von den besonderen Herausforderungen des Wettbewerbs zu machen. Zudem konnten sie an Infostationen, die um das Wettbewerbsgebiet verteilt waren, den städtischen Planern Fragen zu ortsbezogenen Themen stellen.

    Im Rückfragenkolloquium am frühen Nachmittag beantworteten nach einer kurzen Begrüßung durch Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau und Umwelt,  Mitarbeiter des Amts für Stadtplanung und Stadterneuerung im Großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses zunächst mehr als 50 Fragen, die bereits im Vorfeld schriftlich eingegangen waren. Anschließend nutzten die anwesenden Büros die Gelegenheit, noch für sie offene Fragen zu stellen und Antworten zu erhalten. Thematisch gab es bei den Fragen eine große Bandbreite.
     
    Diese reichte von einfachen Verständnisfragen, wie etwa die Frage, was speziell in Stuttgart unter Subkultur verstanden wird, allgemeinen Fragen zu Vorgaben im Wettbewerb bis hin zu technischen und baulichen Fragen, etwa ob es eine vorgeschriebene Geschossanzahl für Schulen im Wettbewerbsgebiet gäbe. Es wurden auch Fragen zum Verfahren selbst und den bereitgestellten Unterlagen gestellt.
     
    Hier können Sie die Antworten auf die gestellten Fragen einsehen:
     

    Wie geht es weiter?

    Die Stadtverwaltung wird nun die gestellten Fragen beantworten und das Ergebnis den Teilnehmern sowie der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Das Anlagenpaket zum Wettbewerb wird um angefragte Planunterlagen erweitert werden. So können die Teilnehmer nun vertieft in die Bearbeitungsphase 1 des Wettbewerbs einsteigen und ihre Konzepte sowie Visionen entwickeln. Die Abgabefrist für die Leistungen ist der 10. Oktober 2018. Die Landeshauptstadt Stuttgart erhofft sich viele zukunftsorientierte Lösungsansätze zur Entwicklung der Flächen.
     
    Der Wettbewerb ist für die Landeshauptstadt von zentraler Bedeutung. Schließlich sind die gesamten 85 Hektar der Rosensteinfläche nicht nur städtisches Eigentum, sondern liegen direkt im Herzen der Stadt.
     
  • Stadt lobt Wettbewerb für "Rosenstein" aus

    Die Stadt Stuttgart lobt den "Internationalen offenen städtebaulichen Wettbewerb Rosenstein" aus. Damit will sie Ideen für den neuen Stadtteil sammeln. Der Gemeinderat hat dem am 28. Juni mit großer Mehrheit zugestimmt.

    In diesem Wettbewerb soll eine Vision für das neue Stadtquartier auf zirka. 85 Hektar freiwerdenden Gleisflächen erarbeitet werden. Die Teilnehmer sind aufgerufen, Antworten zu geben auf Fragen nach bezahlbarem Wohnraum, einer geeigneten Topografie, erhaltenswerten Bauwerken, Quartiersbildung und Nutzungsverteilung, geeigneter Parkerweiterung, Verbindungen von Grünanlagen, innovativer Infrastruktur oder kulturellen Einrichtungen. So können sich auch die drei Einrichtungen "Kongresszentrum", "Neues Lindenmuseum/​Haus der Kulturen" und „Neuer Konzertsaal“ im Wettbewerbsgebiet wiederfinden. Viele Planungsvorstellungen in der Auslobung decken sich mit den Eingaben aus der Bürgerbeteiligung. Subkulturellen Einrichtungen wurde zum Beispiel in der Auslobung nach den Vorstellungen der Bürger mehr Bedeutung eingeräumt.

    Das neue Quartier soll künftig beispielhaft Lösungen für das Zusammenleben in der Stadt bieten. Wichtige Aspekte sind: die Nutzungsmischung – also Wohnen, Arbeiten, Erholung oder Lernen, das Zusammenleben von Jung und Alt sowie Arm und Reich, nachhaltige Mobilität, attraktive öffentliche Räume, die grüne Infrastruktur oder auch die Umsetzung eines Plus-Energie-Quartiers. Auf einem Teil der Flächen sollen auch Themenfelder der "Internationalen Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart" (IBA) entwickelt werden. So kann die IBA auf einer Teilfläche der erste Schritt zur weiteren Entwicklung der gesamten Fläche sein.

    Bis Anfang Oktober soll in der ersten, offenen Phase ein Zukunftsbild für das Rosensteinquartier entwickelt werden. Die besten zehn Teilnehmer können anschließend ihre Ideen konkretisieren. Ein Preisgericht entscheidet im April 2019 über die Vorschläge. Daraus soll dann ein Rahmenplan erarbeitet werden.
  • Kreativer Abend im Stadtpalais

    Über 100 Bürger nehmen an einem Infoworkshop zum Wettbewerb Rosenstein teil

    An einer Station des Abends konnten die Teilnehmer Ideenwürfel auf einer Stadtkarte platzieren. Foto: Leif Piechowski/Stadt Stuttgart
    An einer Station des Abends konnten die Teilnehmer Ideenwürfel auf einer Stadtkarte platzieren. Foto: Leif Piechowski/Stadt Stuttgart
    Die Landeshauptstadt Stuttgart hat am Mittwoch, 16. Mai 2018, einen Infoworkshop im Stadtpalais veranstaltet. Nach der Begrüßung und einer Einführung in das Thema durch Baubürgermeister Peter Pätzold sprudelten zahlreiche Vorschläge aus den Köpfen der rund 130 anwesenden Stuttgarterinnen und Stuttgarter zum Auslobungstext des internationalen offenen städtebaulichen Wettbewerbs Rosenstein.
     
     
    Am Ende des Abends dankte Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau und Umwelt, den vielen Teilnehmern für ihre Anregungen und stellte fest: „Heute haben wir weitere zahlreiche Anregungen erhalten. Die intensiven Gespräche zu den vielen Themen haben uns einen vielfältigen und bunten Abend beschert. Wir werden die Vorschläge in die Überarbeitungsphase des Auslobungstextes des Wettbewerbs aufnehmen.“
     
    Im Foyer des Stadtpalais hatte Bürgermeister Pätzold gegen 18 Uhr den Infoworkshop eröffnet und nach einer Begrüßung in das Thema eingeführt. Ziel des internationalen städtebaulichen Wettbewerbs sei es, eine Idee und ein Bild des neuen Stadtteils Rosenstein zu erhalten. Dazu sollten die Teilnehmer des Infoworkshops Anregungen zum Auslobungstext geben, der für den Ende Juli startenden Wettbewerb erstellt wird. Die Gelegenheit nutzten viele in der Dialogphase des Abends, durch die die STEG Stadtentwicklung GmBH unter Leitung von Frank Friesecke und Tilman Sperle führte.
     

    Intensive und kreative Gespräche

     
    Bürgermeister Peter Pätzold begrüßte rund 130 Stuttgarterinnen und Stuttgarter im Stadtpalais. Foto: Leif Piechowski/Stadt Stuttgart
    Bürgermeister Peter Pätzold begrüßte rund 130 Stuttgarterinnen und Stuttgarter im Stadtpalais. Foto: Leif Piechowski/Stadt Stuttgart
    Die Moderatoren erklärten zunächst den Ablauf des Abends. Nach einer detaillierten Einführung in den Auslobungstext, der sich aus einem formellen und einem inhaltlichen Teil mit Planungsvorgaben zusammensetzt, ging es an fünf Themeninseln. Dort konnten die Anwesenden zu 10 Handlungsfeldern Anregungen abgeben. Dazu hatte die STEG aus den jeweiligen Handlungsfeldern die wesentlichen Begriffe herausgesucht und an Infotafeln gebündelt. So bekamen die Teilnehmer schnell einen Überblick, um was es bei jedem Handlungsfeld im Einzelnen ging. Was sollte im Auslobungstext detaillierter ausformuliert werden? Welche Themen wurden im Text vielleicht noch nicht berücksichtigt? Diese und andere Fragen bewegten die Teilnehmer und sie nutzten die Möglichkeit an diesem Abend, erste Schwerpunkte für eine Planung des Stadtquartiers den planenden Büros an die Hand zu geben. Es entwickelten sich intensive und kreative Gespräche unter den Teilnehmern und viele schrieben ihre Anregungen auf kleine Zettel, die dann zur Übersicht an die Stellwände der Themeninseln geklebt wurden.
     
    Parallel zu den Themeninseln wurde im Foyer ein fünf mal fünf Meter großes Luftbild der Entwicklungsfläche Rosenstein auf den Boden gelegt. Dort konnten die Anwesenden nach den Themen gestaltete farbige Ideenwürfel an Stellen auf der Karte platzieren, zu denen Sie Vorschläge machen wollten. Zuerst noch zögerlich, dann aber mit zunehmendem Interesse wurden Dutzende Würfel auf der Karte platziert. Am Ende entstand ein buntes Bild, das die Vielfalt der Anregungen anschaulich zeigte.
     

    Viele konkrete Anregungen

    An fünf Themeninseln konnten Anregungen zu zehn verschiedenen Handlungsfeldern gegeben werden. Foto: Leif Piechowski/Stadt Stuttgart
    An fünf Themeninseln konnten Anregungen zu zehn verschiedenen Handlungsfeldern gegeben werden. Foto: Leif Piechowski/Stadt Stuttgart
    Gegen kurz nach acht Uhr am Abend endete die Dialogphase und die Teams an den einzelnen Themeninseln zogen ein Fazit aus den abgegebenen Anregungen. Beim Thema Wohnen wurde deutlich, dass bezahlbarer Wohnraum unbedingt Bestandteil der Planungen sein müsse, ebenso wie Gemeinschaftsplätze für ein lebendiges Quartier. Zum Thema Park und Freiraum wurde darauf hingewiesen, dass Mitgestaltungsmöglichkeiten und kreative Räume – etwa für Urban Gardening – berücksichtigt werden sollten. Zum Thema Kultur wurde angeregt, neben der Hochkultur auch ausreichend Möglichkeiten für Subkultur und kommunikative Orte zu schaffen, an denen Menschen kreativ werden können.
     
    Bei den topografischen Herausforderungen des Geländes war vielen wichtig, das Panorama des Gebiets sichtbar zu machen, etwa durch Sichtachsen zum Schloss Rosenstein und eine gelungene Anbindung an die angrenzenden Stadtbezirke. Dachbegrünung sollte beim Thema klimagerechtes Quartier den Vorzug vor Fotovoltaik bekommen. Ein autofreies Quartier mit innovativen Mobilitätsansätzen wie etwa Kleinbussysteme und andere Fortbewegungsmöglichkeiten sollte schließlich beim Handlungsfeld Mobilität im Auslobungstext deutlicher hervorgehoben werden.
     

    Onlinebeteiligung bis 31. Mai 2018

    Kurz vor neun Uhr endete schließlich der Infoworkshop. Bürgermeister Peter Pätzold bedankte sich für die zahlreichen Vorschläge zum Text und wies noch einmal darauf hin, dass mit dem Workshop die Bürgerbeteiligung Rosenstein nicht zu einem Ende gelangt sei: „Die Bürgerbeteiligung zum Rosenstein-Quartier wird sich weiterentwickeln und ich hoffe, dass viele Bürger bei diesem Thema dabeibleiben und sich weiterhin so einbringen wie heute Abend.“ Abschließend erinnerte der Bürgermeister noch einmal an die Möglichkeit, weitere Vorschläge und Anregungen zum Auslobungstext bis zum 31. Mai 2018 online auf dem städtischen Beteiligungsportal einbringen zu können. Mehr dazu erfahren Sie hier.
     
     
    Durch den Abend führte das Team der STEG Stadtentwicklung GmbH. Foto: Leif Piechowski/Stadt Stuttgart
    Rund 130 Bürgerinnen und Bürger kamen ins Stadtpalais. Foto: Leif Piechowski/Stadt Stuttgart
  • Ihre Ansprechpartner zum Ideenwettbewerb Rosenstein

    Benjamin Gab
    Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung
    Telefon:   (0711) 216-20165
    Mail:       benjamin.gab@stuttgart.de

    Marijana Curic
    Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung
    Telefon:   (0711) 216-20099
    Mail:       marijana.curic@stuttgart.de​

    Anschrift:
    Landeshauptstadt Stuttgart
    Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung
    Eberhardtstraße 10
    70173 Stuttgart
  • Ihre Ansprechpartner für allgemeine Fragen zum Beteiligungsportal

    Sabine Hieronymus
    Abteilung Kommunikation
    Telefon:    (0711) 216-91806
    Mail:        stuttgart-meine-stadt@stuttgart.de

    Jan Minges
    Abteilung Kommunikation
    Telefon:    (0711) 216-91813
    Mail:        stuttgart-meine-stadt@stuttgart.de

    Oliver Seibold
    Abteilung Kommunikation
    Telefon:    (0711) 216-91780
    Mail:        stuttgart-meine-stadt@stuttgart.de

    Anschrift:
    Landeshauptstadt Stuttgart
    Abteilung Kommunikation
    Rathauspassage 2
    70173 Stuttgart​