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Stadtweit

Internationaler städtebaulicher Wettbewerb Rosenstein

Entwurf eines Rahmenplans

ThemaStadtentwicklung
Zeitraumfür Beteiligung: ab 09.05.2018
vsl. Umsetzung ab Sommer 2018
ZielgruppeAlle Stuttgarterinnen und Stuttgarter

informelle Beteiligunginformelle Beteiligung
offen
  • Rosenstein startet in eine neue Phase

    Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern hat die Stadt Stuttgart 2016 über die Zukunft der Entwicklungsfläche Rosenstein diskutiert. Nun folgt die nächste Phase. In diesem Jahr startet der "Internationale offene städtebauliche Wettbewerb Rosenstein – Ideen für den neuen Stadtteil", zu dem alle Stuttgarter eingeladen sind, sich zu beteiligen.

    Ziel der "Informellen Bürgerbeteiligung Rosenstein" im Jahr 2016 war es, zu den zentralen Fragestellungen des Zusammenlebens in Stuttgart und zur Zukunft der Entwicklungsfläche Rosenstein ein möglichst breit akzeptiertes Ergebnis zu erarbeiten. Das Ergebnis war das "Memorandum Rosenstein", das in Form von Empfehlungen konkrete Leitplanken formulierte. Diese Leitplanken wiederum dienen nun als Grundlage für weitere Planungs-, Beteiligungs- und Entscheidungsprozesse, wie den internationalen städtebaulichen Wettbewerb Rosenstein.
     

    Wie funktioniert der Wettbewerb?

    Grundsätzlich hilft ein Wettbewerb, Ideen für ein stadtplanerisches Vorhaben zu finden. Dabei werden Vorgaben seitens der Stadtplanung in einen Auslobungstext gefasst. Diese Auslobung wird als Aufgabenstellung international veröffentlicht und bekanntgemacht. Architekten, Stadtplaner und Landschaftsarchitekten können am Wettbewerb teilnehmen, um zu den Anforderungen eine städtebauliche Planung und Vision für das neue Rosenstein-Quartier zu entwickeln. Grundsätzlich bieten solche Wettbewerbe die Möglichkeit, verschiedene Ansätze zu finden, wie eine Fläche oder ein Gebiet zukünftig gestaltet werden kann. Solche Wettbewerbe sind also ein sehr gutes qualitäts- und projektorientiertes Mittel, wenn es darum geht, aus einer Vielzahl von Lösungsansätzen die beste Lösung hinsichtlich Städtebau, Funktion, Ökonomie und Sozialverträglichkeit für ein bestimmtes Projekt zu finden.

    Der "Internationale offene städtebauliche Wettbewerb Rosenstein – Ideen für den neuen Stadtteil" hat zum Ziel, eine erste Vision des künftigen Rosenstein-Quartiers zu erarbeiten, die dann als Grundlage für alle weiteren städtebaulichen Planungen dienen soll. Im Ergebnis soll ein Gesamtkonzept vorliegen, welches in städtebaulicher, programmatischer und prozessualer Hinsicht bei der Entwicklung des Rosenstein-Quartiers den Orientierungsrahmen im langfristig angelegten Planungsprozess bildet. In die Auslobung des Wettbewerbs fließen als Grundlage die Ergebnisse aus der "Informellen Bürgerbeteiligung Rosenstein" ein, wie sie im "Memorandum Rosenstein" festgehalten sind, darunter auch die Ergebnisse der Kinderbeteiligung.

    Der Wettbewerb besteht aus zwei Phasen. In der ersten Phase des Wettbewerbs soll ein Zukunftsbild für das Rosenstein-Quartier entwickelt werden. Die zweite Phase des Wettbewerbs soll ein städtebauliches Gesamtkonzept in Form eines Rahmenplanes schaffen. Dieser soll das Zukunftsbild ausformulieren und wesentliche, übergeordnete Planungsvorgaben erfüllen, um somit als Grundlage für die städtische Planung sowie weitere städtebauliche und Architektenwettbewerbe zu dienen.
     

    Transparenter Prozess mit Bürgerbeteiligung

    Die Beteiligung am "Internationalen offenen städtebaulichen Wettbewerb Rosenstein – Ideen für den neuen Stadtteil" erfolgt auf mehreren Wegen und zu verschiedenen Zeitpunkten. In der ersten Phase des Prozesses hat am Mittwoch, 16. Mai 2018, eine Infoveranstaltung mit Workshop-Charakter im Stadtpalais stattgefunden. An diesem Abend wurde durch das Amt für Stadtplanung und Erneuerung und einer externen Moderation zunächst der Text für die Auslobung vorgestellt. Es folgte eine intensive Diskussion mit den Teilnehmern, die weitere Ideen zum Text und Änderungsvorschläge einbringen konnten.
     

    Online-Beteiligung bis 31. Mai 2018

    Für alle, die an diesem Abend nicht dabei sein konnten, wird vom 9. bis 31. Mai 2018 hier auf dem Beteiligungsportal unter dem Reiter "Teilnehmen" ein Forum geschaltet, in dem für alle Stuttgarter die Möglichkeit besteht, ebenfalls ihre Ideen und Vorschläge zum Auslobungstext zu äußern. Hilfreich ist dabei ein Überblick über die 10 Handlungsfelder, die im Text dargestellt werden. Alle gesammelten Vorschläge werden im Anschluss an den Workshop und das Online-Forum geprüft und fließen gegebenenfalls in den Auslobungstext ein.

    Darüber hinaus werden aus den Reihen des "Forums Rosenstein", das Teil der "Informellen Bürgerbeteiligung Rosenstein" war, drei Mitglieder für das Preisgericht des Wettbewerbs nominiert. Diese Mitglieder wirken als Sachverständige bei der Meinungsbildung im Preisgericht mit, sind aber nicht stimmberechtigt.

    Nach Abschluss der Bürgerbeteiligung wird der Auslobungstext anschließend in die ausführlichen Vorberatungen der städtischen Gremien gebracht und diskutiert. Anschließend wird der Auslobungstext im Gemeinderat als bindend für den gesamten Wettbewerbsprozess beschlossen. Der Wettbewerb soll dann im Sommer 2018 starten.
     

    Weitere Bürgerveranstaltungen

    Zum Wettbewerb sind noch weitere Veranstaltungen angedacht, wie etwa eine Ausstellung während des Rückfragenkolloquiums. Sobald die Termine feststehen, informieren wir Sie hier auf dem Portal.
     
    Hier können Sie sich den Entwurf zum Auslobungstext und die Handlungsfelder in der Übersicht anschauen oder herunterladen. Mehr Informationen finden Sie auch unter den Reitern "Teilnehmen" sowie "Links & Downloads":
     
  • Weitere Informationen zum Thema Rosenstein

  • Die Entwicklungsfläche

    Die Entwicklungsfläche Rosenstein hat eine Größe von rund 85 Hektar. Foto: Arnim Kilgus
    Im Dreieck zwischen Hauptbahnhof, Neckar und Pragtunnel liegt die rund 85 Hektar große Entwicklungsfläche Rosenstein.​​
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  • Die Bürgerbeteiligung 2016

    An drei öffentlichen Veranstaltungen konnten sich Bürger 2016 engagieren. Foto: Thomas Wagner/Stadt Stuttgart
    Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern hat die Stadt Stuttgart schon 2016 über die Zukunft der Entwicklungsfläche diskutiert.
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  • Flug über das Gleisfeld

    Hier können Sie sich das Gleisvorfeld aus der Vogelperspektive ansehen.
  • Die Umgebung

    Entdecken Sie die Nachbarschaft der Entwicklungsfläche Rosenstein.​​
Phase 1

Ihre Vorschläge zum Auslobungstext

09.05.18 bis 31.05.18

Diskutieren Sie hier vom 9. bis 31. Mai 2018 untereinander oder machen Sie Vorschläge zum Auslobungstext des "Internationalen offenen städtebaulichen Wettbewerbs Rosenstein - Ideen für den neuen Stadtteil". Alle eingegangenen Ideen werden nach Beendigung des Forums am 31. Mai 2018 vom Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung geprüft, ob und wie sie für eine Ergänzung des bestehenden Auslobungstextes berücksichtigt werden können.

Phase 2

Workshop zum Wettbewerb

16.05.18

Zu einer Infoveranstaltung mit Workshopcharakter waren alle interessierten Stuttgarterinnen und Stuttgarter am Mittwoch, 16. Mai 2018. eingeladen. Im Stadtpalais wurde über den Auslobungstext zum internationalen städtebaulichen Wettbewerb Rosenstein informiert und im Anschluss über Ideen und Vorschläge zum Text diskutiert.

Phase 3

Weitere Veranstaltungen geplant

Zum Wettbewerb sind noch weitere Veranstaltungen angedacht, wie etwa eine Ausstellung während des Rückfragenkolloquiums. Sobald die Termine feststehen, informieren wir Sie hier auf dem Portal.

  • Entwicklungsfläche Rosenstein

    In der Landeshauptstadt Stuttgart werden künftig im Dreieck zwischen Hauptbahnhof, Neckar und Pragtunnel circa 85 Hektar Fläche nicht mehr für den Bahnbetrieb benötigt. Für die Stadt eröffnet sich damit die Chance, in zentraler Lage im ansonsten beengten Talkessel wertvolle Flächen für eine städtebauliche Entwicklung und Parkerweiterung zu nutzen. Durch das Projekt kann eine städtebaulich-landschaftliche Innenentwicklung ermöglicht und ein Beitrag zum Schutz der freien Landschaft in den Außenbezirken geleistet werden.

    Die freiwerdenden Gleisflächen bilden als sogenannte Entwicklungsfläche Rosenstein den Kern des zukünftigen Stadtteils. Sie erstrecken sich zwischen Hauptbahnhof im Süden, Nordbahnhofviertel und Presselstraße im Westen, Rosensteinpark im Norden und Schlosspark im Osten. Das Gebiet liegt im Norden der Stuttgarter Innenstadt, an der Grenze zwischen den Stadtbezirken Stuttgart Nord, Stuttgart Ost und Bad Cannstatt. Zugleich grenzt es auf einer Länge von ca. 3 km an die wichtigen Landschaftsräume des Neckartals und des "Grünen Us", bestehend aus Höhenpark Killesberg, Rosensteinpark und Schlossgarten.

    Die Entwicklungsfläche Rosenstein aus der Luft betrachtet. Foto: Arnim Kilgus
    Die Entwicklungsfläche Rosenstein aus der Luft betrachtet. Foto: Arnim Kilgus

    Ein neuer Stadtteil

    Der zukünftige Stadtteil umfasst jedoch nicht nur die Entwicklungsfläche Rosenstein, sondern auch die angrenzenden Bereiche. Die Entwicklung der ehemaligen Gleisflächen wird Auswirkungen auf die Nachbarschaft haben, weshalb ein größerer Raum betrachtet werden soll. Gleichzeitig müssen die Entwicklungsflächen auch mit ihrer Nachbarschaft zusammenwachsen, um einen vitalen Baustein der Stadt zu bilden. Der zukünftige Stadtteil muss als Ganzes gedacht werden.

    Dieser Stadtteil wird in Zukunft vor allem von seiner besonderen Lage profitieren. So sind von der Mitte der Entwicklungsfläche Rosenstein die zentralen öffentlichen Einrichtungen, wie etwa der Hauptbahnhof, in 12 bis 15 Minuten zu Fuß erreichbar. Schlosspark und Rosensteinpark liegen quasi vor der Haustür, zum Neckar sind es nur wenige Minuten. Darüber hinaus ist das Gebiet durch seine direkte Nachbarschaft zum Nordbahnhofviertel bereits heute gut erschlossen. Die Entwicklungsflächen spielen aber auch eine wichtige Rolle, wenn es um die Vernetzung der bisher durch die Bahngleise getrennten Stadtteile Nord und Ost geht.

    Topografie

    Im Talgrund gelegen ist die Topografie des Gebiets, wenn auch in weiten Teilen nahezu eben, so doch durch erhebliche Geländeversprünge gekennzeichnet. Diese wirken teilweise als Barriere, stellen jedoch auch Identifikationsmerkmale dar. Besonders markant ist der sogenannte Stuttgarter Gleisbogen, der vorwiegend als Bahndamm, ergänzt durch Brücken- und Überwerfungsbauwerke, das Nordbahnhofviertel umgibt.

    Eigentumsverhältnisse

    Um die künftige Entwicklung der brachfallenden Gleisflächen beeinflussen zu können, hat die Stadt bereits im Dezember 2001 die Entwicklungsfläche Rosenstein und weitere Flächen - insgesamt 120 Hektar - von der Deutschen Bahn AG erworben. Die Stadt Stuttgart ist damit, im Unterschied zum Europaviertel, auf der Entwicklungsfläche Eigentümerin, was ihr viele Gestaltungsspielräume gibt und für die Umsetzung der Planungsziele äußerst günstige Voraussetzungen bietet.

    Realisierungszeitpunkt

    Die Gleisflächen werden derzeit noch weitgehend für den Bahnbetrieb benötigt, so dass mit der konkreten Entwicklung der Flächen und Umsetzung der Ziele erst nach Fertigstellung des neuen Hauptbahnhofs gestartet werden kann. Wieso sollte dann bereits heute mit der Planung begonnen werden? Einer Stadtentwicklung gehen - neben der Bürgerbeteiligung - vielfältige und zeitintensive Überlegungen voraus, zum Beispiel zur zukünftigen Topografie, Nutzungsmischung, Dichte, Mobilität und Grünraumgestaltung. Im Fall der Entwicklung von ehemaligen Gleisflächen sind darüber hinaus Planfeststellungsverfahren und Rückbauverfahren mit beträchtlichem zeitlichem Vorlauf nötig. Es kann daher nicht länger gewartet werden, will man nicht die historische Chance einer zukunftsweisenden Entwicklung auf den Flächen im Herzen Stuttgarts vertun.​

    Weitere Informationen

    Hier finden Sie Präsentation zum Vortrag von Peter Pätzold, Bürgermeister für Stadtplanung und Umwelt:
    Laden Sie sich die Präsentation zum Vortrag des Amts für Stadtplanung und Stadterneuerung herunter:
    Laden Sie sich die Informationen zur Entwicklungsfläche Rosenstein herunter, wie sie auf der Info-Messe präsentiert wurden:
  • Die Entwicklungsfläche Rosenstein im Stuttgarter Stadtplan


  • Ihre Ansprechpartner zum Ideenwettbewerb Rosenstein

    Benjamin Gab
    Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung
    Telefon:   (0711) 216-20165
    Mail:       benjamin.gab@stuttgart.de

    Marijana Curic
    Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung
    Telefon:   (0711) 216-20099
    Mail:       marijana.curic@stuttgart.de​

    Anschrift:
    Landeshauptstadt Stuttgart
    Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung
    Eberhardtstraße 10
    70173 Stuttgart
  • Ihre Ansprechpartner für allgemeine Fragen zum Beteiligungsportal

    Sabine Hieronymus
    Abteilung Kommunikation
    Telefon:    (0711) 216-91806
    Mail:        stuttgart-meine-stadt@stuttgart.de

    Jan Minges
    Abteilung Kommunikation
    Telefon:    (0711) 216-91813
    Mail:        stuttgart-meine-stadt@stuttgart.de

    Oliver Seibold
    Abteilung Kommunikation
    Telefon:    (0711) 216-91780
    Mail:        stuttgart-meine-stadt@stuttgart.de

    Anschrift:
    Landeshauptstadt Stuttgart
    Abteilung Kommunikation
    Rathauspassage 2
    70173 Stuttgart​