Untertürkheim
Status: beendet

Bürgerversammlung Untertürkheim

Dialog zwischen Bürgern und Stadtverwaltung

Zeitraum08.06.15 bis 27.07.15
ZielgruppeBewohner von Untertürkheim
ThemaStadtbezirksentwicklung
  • Online-Diskussion
  • Vor-Ort-Termin
  • Bürgerversammlung in Untertürkheim

    Bürgerversammlungen werden in Stuttgart in jedem Stadtbezirk ausgerichtet. Am 27. Juli 2015 lud die Stadtspitze wieder in Untertürkheim zu einer Bürgerversammlung ein. Alle Bewohner des Bezirks hatten die Möglichkeit, Themen anzusprechen, die sie bewegen, und der Stadtverwaltung Fragen zu stellen.

    Nach acht Jahren fand wieder eine Bürgerversammlung in Untertürkheim statt. Die Einwohner konnten sich über das bisher Erreichte und neue Entwicklungen im Bezirk ­informieren lassen. Am Montag, 27. Juli, um 19 Uhr eröffnete Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel die Veranstaltung in der Sängerhalle, Lindenschulstraße 29. Nach der Rede von Oberbürgermeister Fritz Kuhn konnten Fragen an ihn und die Bürgermeister gestellt und Vorschläge gemacht werden.

    Nähere Informationen zum Bezirksbeirat Untertürkheim finden Sie hier.

Phase 1

Themen festlegen

08.06.15 bis 21.06.15

Hier konnten Sie zwischen dem 8. und 21. Juni 2015darüber abstimmen, auf welche Themen die Stadtspitze auf der Bürgerversammlung in Untertürkheim verstärkt eingehen soll.​

Phase 2

Fragen voranmelden

22.06.15 bis 12.07.15

Vom 22. Juni bis zum 12. Juli 2015 konnten Sie hier Ihre Fragen direkt an die Stadtverwaltung richten.

Phase 3

Bürgerversammlung

27.07.15 bis 27.07.15

Die Bürgerversammlung in Untertürkheim fand am 27. Juli 2015 statt. Thema des Abends war die Entwicklung des Stadtbezirks in den letzten Jahren. Die Stadtspitze beantwortete außerdem die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

  • Flüchtlingsunterkunft genehmigungsfähig - Innenbereich leidet unter Falschparkern und Lärm

    Es waren vor allem zwei Themenbereiche, die die Bürgerversammlung in der mit rund 450 Besuchern gut gefüllten Sängerhalle dominierten: der geplante Standort der Flüchtlingsunterkunft sowie die abnehmende Attraktivität des Innenbereichs im Bezirk.

    "Wir haben die gesetzliche Vorgabe und auch die moralische Pflicht, die uns vom Bund zugewiesenen Flüchtlinge gut unterzubringen", sagte Kuhn einleitend. Er bezeichnete dabei den "Stuttgarter Weg" als beispielhaft, die Asylbewerber möglichst dezentral unterzubringen und bereits im Vorfeld ein soziales Netzwerk aus Unterstützungsangeboten von Institutionen, Vereinen und Freundeskreisen zu knüpfen.
     
    Der Standort für die Flüchtlingsunterkunft in der Württembergstraße ist im Bezirk umstritten. Auf der Bürgerversammlung monierten Gegner vor allem, der Platz sei ungeeignet und liege weit außerhalb im Landschaftsschutzgebiet. Sie verwiesen dabei auf Alternativen in der Augsburger Straße.

    Der zuständige Erste Bürgermeister Michael Föll erwiderte, dass alle potenziellen Standorte sorgfältig überprüft worden seien und nur die Fläche an der Württembergstraße für eine Übergangszeit von fünf, maximal zehn Jahren vom  Regierungspräsidium Stuttgart genehmigungsfähig sei.

    Einen Attraktivitätsverlust der Innenbereiche durch rücksichtslose Raser oder Falschparker beklagten andere Bürger. Auch Ausflugspunkte in den Weinbergen, am Rotenberg und in der Egelseer Heide würden zugeparkt, Rettungsdienste behindert. Damit einhergehend steige die Lärmbelastung - auch durch einen Teil der Gastronomie, der sich an keine Nachtruhe halte. Eine Polizeipräsenz sei nicht gewährleistet.

    "Rechtsfreie Räume werden nicht geduldet", stellte Kuhn dazu klar. Er sagte, die Schilderungen machten ihm Sorge und versprach, die Themen -  zusammen mit Ordnungsbürgermeister Martin Schairer - beim Stuttgarter Polizeipräsidenten Franz Lutz anzusprechen. Außerdem schlug er einen "Masterplan" zur Entwicklung von Untertürkheim mit Bürgerbeteiligung vor.
     
    Weitere Themen, die der OB zur Prüfung mitnahm, waren etwa eine abnehmende Nahversorgung sowie ein Gasanschluss für den Gehrenwald. Kuhn lobte abschließend das Engagement der Bürger für ihren Bezirk und nannte dabei stellvertretend die Initiative "Bunt statt Grau", die unter anderem den Karl-Benz-Platz mit einem "urbanen Garten" ausgestattet hatte.

    Protokoll der Bürgerversammlung in Untertürkheim (PDF)
  • Ansprechpartnerin

    Isabell Huber
    Telefon:  (0711) 216-60381
    E-Mail:   Isabell.Huber@stuttgart.de

    Landeshauptstadt Stuttgart
    Abteilung Äußere Stadtbezirke, Koordination und Gremienarbeit
    Rathaus
    Marktplatz 1
    70173 Stuttgart