Das Gebäude in der Adlerstraße 30-32 soll durch einen Neubau ersetzt werden. Foto: Stadtmessungsamt/Stadt Stuttgart
Stuttgart-Süd

Bauvorhaben in der Adlerstraße

Realisierung eines Bauprojekts mit sozialen Einrichtungen

ThemaBaumaßnahme, Soziales
Zeitraumfür Beteiligung: 1. Quartal 2020
ZielgruppeAnwohnerinnen und Anwohner sowie Anrainer

informelle Beteiligunginformelle Beteiligung
offen
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Phase 1

Runde Tische

Ende Januar bis Anfang April 2019

In dieser Phase der Bürgerbeteiligung treffen sich Akteure aus der Bürgerschaft, um sich über eine gemeinsam getragene Vorgehensweise zu verständigen und ein geeignetes Format für die Beteiligung zu entwickeln, wie Anwohnerinnen und Anwohner sowie Anrainer in der nächsten Phase miteinbezogen werden können. Zu den Akteuren gehören zentrale Anlieger im Umfeld des Bauvorhabens – vor allem Schulgemeinschaften, Gewerbetreibende, Kitas, die Polizei, die Kirche, zwei Flüchtlingswohnheime, Grundstückseigentümer, Bezirksbeirat und Jugendrat, Mitarbeiter der Landeshauptstadt aus Stadtplanungs- und Sozialamt sowie der Vorhabenträger und zukünftige Nutzer (Caritas).

Phase 2

Anwohnerinnen und Anwohner finden Gehör

noch offen

Voraussichtlich im ersten Quartal 2020 wird eine Bürgerinformationsveranstaltung stattfinden, auf der die Ergebnisse erläutert werden. Alle Anwohnerinnen und Anwohner sind herzlich eingeladen.
 
Sobald der Termin und die Details feststehen, informieren wir Sie hier auf dem Portal.

  • Beteiligungsprozess mit Rundem Tisch gestartet

    Ein Eigentümer plant den Bau eines Gebäudekomplexes mit Wohnungen für Senioren, Familien und einem psychosozialen und suchtmedizinischen Beratungs- und Behandlungsangebot für Menschen mit Drogenproblemen.  Die Bürgerbeteiligung zum Bauvorhaben in der Adlerstraße im Stadtbezirk Stuttgart-Süd hat am Mittwoch, 23. Januar, mit einem ersten Runden Tisch zwischen verschiedenen Akteuren aus der Bürgerschaft begonnen.

    Ziel der mehrstufigen Bürgerbeteiligung ist es, das bisherige Konzept für eine Hilfseinrichtung für suchtkranke Menschen zu diskutieren und mögliche Konfliktpunkte zu identifizieren. In einem zweiten Schritt gilt es Handlungsoptionen zu erarbeiten und gemeinsam getragene Lösungen zu entwickeln.

    Moderiert von Dialog Basis, trafen sich hierzu zentrale Anlieger aus dem Umfeld des Bauvorhabens – vor allem Anwohnerinnen und Anwohner, Immobilienbesitzer, Schulen, Gewerbetreibende, Kitas, Polizei, Kirchengemeinden mit Fachleuten aus dem Sozialbereich sowie vom Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung. Miteingebunden waren auch der Bezirksbeirat und der Jugendrat. Die Gruppe hat auch überlegt, in welcher Form die breite Öffentlichkeit nach dem Runden Tisch mit in den Dialogprozess einbezogen und informiert werden soll.

    In der ersten Veranstaltung am Mittwochabend im Generationenhaus in Heslach wurde zunächst die Frage geklärt, was genau in der Adlerstraße geplant ist und warum. Die Vertretenden des Sozialamtes machten transparent, welche Alternativen bereits untersucht wurden und welche Optionen noch bestehen. Anschließend wurden mit allen Beteiligten Hinweise und Anliegen zum Thema Sicherheit sowie zu alternativen Orten und Konzepten interaktiv aufgenommen. Bis zum nächsten Runden Tisch am 27. Februar werden diese Hinweise geprüft, offene Fragen beantwortet und dann gemeinsam an den Lösungsansätzen gearbeitet.
     
    Hier können Sie sich das Protokoll zum ersten Runden Tisch herunterladen oder anschauen:
     
  • Zweiter runder Tisch zum geplanten psychosozialen und suchtmedizinischen Beratungs- und Behandlungsangebot für Menschen mit Drogenproblemen des Caritasverbands für Stuttgart e. V.

    Am Mittwochabend, 27. Februar 2019, ging der Bürgerdialog zur Standortsuche für ein psychosoziales und suchtmedizinisches Beratungs- und Behandlungsangebot für Menschen mit Drogenproblemen des Caritasverband für Stuttgart e. V. in die zweite Runde. Derzeit werden drei Standorte vertieft geprüft. Einer davon ist die Adlerstraße, zu der es viele Fragen in der Anwohnerschaft gibt.
     
    Ziel des zweiten Bürgerdialogs war es, die Fragen und Anregungen aus der Auftaktveranstaltung aufzunehmen und zu beantworten. Neben dem Standort Adlerstraße werden jetzt noch zwei Alternativ-Standorte weiter vertieft geprüft.
     
    Die Fragen zum Konzept in der Adlerstraße wurden von Rainer Lang und Klaus Obert von der Caritas beantwortet. Es sollen etwa 130 Patientinnen und Patienten zu geordneten Tageszeiten in einer Substitutionspraxis betreut werden. Zusätzliche Beratungsangebote und Möglichkeiten der Tagesstrukturierung in einem Café oder einem werkstattähnlichen Raum, sollen helfen, dass die überwiegend Substitutionspatienten wieder in einen geregelten Alltag finden.
     
    Darüber hinaus berichteten an diesem Abend Uwe Collmar und Ulrich Binder vom Drogenberatungszentrum Release, dass in der Kriegsbergstraße etwa 400 Besuche am Tag gezählt werden. Mihaela Manachidis, Elternbeiratsvorsitzende der Jakobsschule, erläuterte, welche Erfahrungen sie mit der benachbarten Einrichtung in der Lazarettstraße gemacht hat. Dort wurden Themen wie Sicherheit und Sauberkeit im letzten Jahr erfolgreich bearbeitet.
     
    Hendrik Weiß, Dezernatsleiter des Rauschgiftdezernats Stuttgart sowie eine Beamte und ein Beamter des Polizeipostens Süd berichteten, dass es in der Kriminalstatistik derzeit keinen Kriminalitätsschwerpunkt im Umfeld von Substitutionseinrichtungen gebe.
     
    Anja Antonio und Roland Baur von JES Stuttgart e. V. erzählten aus dem Alltag einer Substitutionspatientin und über die Situation von Drogen konsumierenden Menschen.
     
    Der nächste Runde Tisch findet am 1. April 2019 statt.
     
    Hier können Sie sich das Protokoll zum zweiten Runden Tisch herunterladen oder anschauen:
  • Dritter Runder Tisch zur Adlerstraße

    Die dritte Veranstaltung begann mit einer Präsentation der Wohnungseigentümerinnen und Wohnungseigentümer der Adlerstr. 31, 41 und Arminstr. 44,46,47,49. Dr. Max Schott präsentierte stellvertretend die Befürchtungen und Ängste der Anwohnerinnen und Anwohner sowie der Interessenvertreter aus der Immobilienbranche. Es folgte im Anschluss eine Diskussion, in der einige der Aussagen von Herrn Dr. Schott korrigiert und berichtigt wurden.

    Im Mittelpunkt der Darstellung von Herrn Dr. Schott standen die vermuteten Auswirkungen der geplanten Einrichtung auf das Quartier und dessen Entwicklungsmöglichkeiten.  Dr. Schott teilte seine Wahrnehmung mit, dass Heslach derzeit ein benachteiligter Stadtteil sei.
     
    Die ausführlichen Erläuterungen zum dritten Runden Tisch können Sie im Protokoll nachlesen:
  • Beschlussvorlage mit großer Mehrheit zugestimmt

    Am 12. November 2019 wurde im Bezirksbeirat Süd und am 25. November 2019 im Sozial- und Gesundheitsausschuss sowie am 3. Dezember 2019 die GRDrs 444/2019 Neufassung (PDF), "Psychosoziales und suchtmedizinisches Beratungs- und Behandlungsangebot für Menschen mit Drogenproblemen des Caritasverbands für Stuttgart e. V. - Ergebnis der Standortsuche" beraten und mit großer Mehrheit zugestimmt.

    Es wurde beschlossen, dass:
    1. Der geplanten Umsetzung des Konzeptes am Standort Adlerstraße 30-32 / Böblinger Straße 36, S-Süd, mit 52 Senioren- und 6 Familienwohnungen sowie einem psychosozialen und suchtmedizinischen Beratungs- und Behandlungsangebot für Menschen mit Drogenproblemen des Caritasverbands für Stuttgart e. V. mit einer "Substitutionsambulanz" und psychosozialer Betreuung wird zugestimmt.
    2. Das Kontaktcafé "High Noon" wird nicht in dieses Konzept einbezogen.
     
    Voraussichtlich im ersten Quartal 2020 wird eine Bürgerinformationsveranstaltung zu den oben genannten Ergebnissen stattfinden. Sobald der genaue Termin feststeht, informieren wir Sie unter "Teilnehmen".
  • Ihr Ansprechpartner zur Bürgerbeteiligung

    Dr. Ulrich Fiedeler
    Dialog Basis
    Telefon:   (07157) 721 331-90
    Fax:         (07157) 721 185-0
    Mail:       ulrich.fiedeler@dialogbasis.de​

    Anschrift:
    Dialog Basis
    Breitwasenweg 15
    72135 Dettenhausen/Tübingen
     
  • Ihre Ansprechpartner zum Vorhaben

    Sozialamt Landeshauptstadt Stuttgart
    Telefon: (0711) 216-59061
    Mail:     sozialplanung@stuttgart.de
     
    Anschrift:
    Landeshauptstadt Stuttgart
    Sozialamt
    Eberhardstraße 33
    70173 Stuttgart
     
    Rainer Dörr
    Amt für Stadtplanung und Wohnen
    Telefon: (0711) 216-20119
    Mail:     rainer.doerr@stuttgart.de
     
    Anschrift:
    Landeshauptstadt Stuttgart
    Amt für Stadtplanung und Wohnen
    Eberhardstraße 10
    70173 Stuttgart
     
  • Ihre Ansprechpartner für allgemeine Fragen zum Beteiligungsportal

    Jan Minges
    Abteilung Kommunikation
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    Oliver Seibold
    Abteilung Kommunikation
    Telefon:    (0711) 216-91780
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    Anschrift:
    Landeshauptstadt Stuttgart
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